Zum Hauptinhalt springen

Ausverkauf in der Ölhölle

Shell verkauft Anlagen über 5 Milliarden Dollar in Nigeria. Die Transaktion wirft ein Schlaglicht auf eines der grössten Umweltdesaster der Geschichte. NGOs befürchten, dass sich die Firma aus der Verantwortung stiehlt.

Ölschlamm legt sich über die Flüsse: Undatiertes Bild eines Fischers aus dem Ogoniland in Nigeria.
Ölschlamm legt sich über die Flüsse: Undatiertes Bild eines Fischers aus dem Ogoniland in Nigeria.
Keystone
Das Nigerdelta ist eine der grössten Ölförderregionen von Afrika. Schäden an Förderanlagen haben immer wieder die Umwelt belastet: Brennende Pipeline im Jahr 2005.
Das Nigerdelta ist eine der grössten Ölförderregionen von Afrika. Schäden an Förderanlagen haben immer wieder die Umwelt belastet: Brennende Pipeline im Jahr 2005.
Reuters
Shell zieht sich nun aus Teilen der betroffenen Gebiete zurück: Mutiu Sunmonu, Direktor der Shell Petroleum Development Company of Nigeria, während eines Interviews in Den Haag im Jahr 2011.
Shell zieht sich nun aus Teilen der betroffenen Gebiete zurück: Mutiu Sunmonu, Direktor der Shell Petroleum Development Company of Nigeria, während eines Interviews in Den Haag im Jahr 2011.
AFP
1 / 5

18, 24, 25 und 29. Das sind die aktuellen Gewinnzahlen im nigerianischen Öllotto. Der Jackpot steht bei 5 Milliarden Dollar. Wie die «Financial Times» berichtet, soll er diese Woche geknackt worden sein. Demnach hätte eine Handvoll nigerianischer Unternehmen für diese Summe den Zuschlag von Shell erhalten – für den Kauf von vier Förderkonzessionen mit den obigen Lizenznummern sowie für eine Pipeline, die Shell in Nigeria loswerden will.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.