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Anleger stürzen sich auf Facebook-Aktien

Rund ein Drittel der Aktien des sozialen Netzwerks sind erstmals handelbar. Anders als befürchtet stieg der Aktienkurs des Unternehmens nach Auslaufen der Haltefrist.

Dies könnte der Wendepunkt in der bislang trüben Börsenkarriere von Facebook sein: Nachdem eine wichtige Haltefrist für Belegschaftsaktien ausgelaufen war, blieb der befürchtete Kursrutsch aus.

Im Gegenteil: Die Aktie schoss im frühen New Yorker Handel um aktuell über 10 Prozent auf über 22 Dollar hoch. Es ist ein starkes Indiz dafür, dass die Anleger wieder Vertrauen in das soziale Netzwerk gefasst haben.

Ein Drittel der Aktien neu handelbar

Mitarbeitern und Altinvestoren ist es nun erlaubt, sich von rund 800 Millionen Anteilsscheinen zu trennen – das ist etwa jede dritte Aktie, die derzeit überhaupt existiert.

Tatsächlich war die Zahl der gehandelten Papiere schon in der ersten Stunde höher als sonst an einem durchschnittlichen kompletten Tag. Es schien, als ob viele Anleger nur darauf gewartet hatten, dass sie sich mit Facebook-Aktien eindecken können.

Facebook war im Mai an die Börse gegangen. Die einzelne Aktie kostete damals 38 Dollar. Aufkeimende Zweifel am geschäftlichen Erfolg liessen den Kurs aber auf bis zu 17,55 Dollar einbrechen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg konnte die Anleger jedoch in jüngster Zeit davon überzeugen, dass das Soziale Netzwerk besonders bei der Werbung auf den boomenden Smartphones Fortschritte macht. Einnahmen aus Anzeigen sind die Lebensader von Facebook.

SDA/mw

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