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Alle paar Wochen eine neue Denner-Filale

Denner will in den nächsten Jahren bis zu 50 neue Läden eröffnen. «Wir streben total 800 Filialen an», sagte Denner-Chef Peter Bamert in Interviews in der Sonntagspresse.

Denner setzt auf Wein und Frischprodukte: Filiale an der Zürcher Wengistrasse.
Denner setzt auf Wein und Frischprodukte: Filiale an der Zürcher Wengistrasse.
Keystone

Denner will in den nächsten Jahren bis zu 50 neue Läden eröffnen. «Wir streben total 800 Filialen an», sagte Denner-Chef Peter Bamert in Interviews in der Sonntagspresse.

Zurzeit hat die zur Migros gehörende Kette 750 Läden. «Wir sind in den Quartieren und in Einkaufszentren. Trotzdem gibt es noch ein paar weisse Flecken», sagte Peter Bamert im Interview mit den Zeitungen «Sonntag» sowie «Zentralschweiz am Sonntag». Alleine dieses Jahr eröffne der Discounter darum 10 bis 15 neue Filialen und Satellitenläden.

«Das bringt neue Kunden in unsere Läden»

Auch plane Denner einen höheren Anteil Eigenmarken. Den Kampf mit den Konkurrenten Aldi und Lidl will Bamert aber unter anderem mit dem Weingeschäft und dem Frische-Sortiment gewinnen. «Das bringt neue Kunden in unsere Läden». Der Preis alleine sei nicht alles.

Angesprochen auf den günstigen Euro, der die Preise eigentlich sinken lassen müsste, sagte Bamert mit Bezug auf den Wein Bordeaux: «Da muss ich Sie leider enttäuschen. Den Jahrgang 2008, der im Herbst in die Länden kommt, haben wir bereits im Jahr nach der Ernte bezahlt». Zudem sei der Eurokurs bei den Importprodukten nur einer von vielen Faktoren.

Mit dem Geschäft im ersten Halbjahr sei er zufrieden. Denner hat 2009 den Umsatz um 2,6 Prozent auf 3,02 Milliarden Franken erhöht. Damit wurde erstmals die 3-Milliarden-Marke überschritten.

Aldi startet neue Preisoffensive

Beim Harddiscounter Aldi übernimmt schon wieder ein neuer Chef. Das schreibt die «SonntagsZeitung». Timo Schuster löst am 1. Juli Günther Helm ab, wie Aldi bestätigt. Helm geht nach einem Kurzeinsatz von nur einem halben zur österreichischen Aldi-Tochter Hofer, die er leiten wird. Schuster, der zuletzt die Märkte Slowenien und Ungarn aufbaute, ist bereits der vierte Chef im fünfjährigen Bestehen von Aldi Schweiz. Das habe mit der internen Beförderungspolitik zu tun, begründet Aldi.

Mit dem neuen Chef will Aldi auch preismässig wieder Gas geben. Nächste Woche lanciert der Discounter «Aldi Preis Kracher». Ab nächster Woche gibt es von Donnerstag von Samstag Aktionen von Produkten, die nicht zum Stammsortiment gehören, wie Fleisch, Früchte, Gemüse oder Brot.

SDA/bru

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