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Alitalia-Grounding einmal mehr abgewendet

Die Investorengruppe CAI hat nun doch ein verbindliches Angebot für die italienische Fluggesellschaft Alitalia vorgelegt. Vier Alitalia-Gewerkschaften hätten neuen Arbeitsverträgen zugestimmt, teilte CAI mit.

Es war erwartet worden, dass CAI am Freitag eine verbindliche Offerte vorlegen würde, da an diesem Tag das vorläufige Angebot auslief. Das Konsortium hatte jedoch wiederholt erklärt, eine Übernahme von der Unterstützung der Gewerkschaften abhängig zu machen.

Alitalia gehört zu 49,9 Prozent dem Staat und macht täglich einen Verlust von drei Millionen Euro. Ende August wurde die Fluggesellschaft unter Aufsicht eines Insolvenzverwalters gestellt.

Das Investorenkonsortium CAI will das Passagiergeschäft der Alitalia übernehmen und mit dem ebenfalls krisengeschüttelten italienischen Branchenzweiten Air One zusammenführen. 12 500 Alitalia-Mitarbeiter sollen dabei ihren Job behalten, für weitere 3250 bedeutet die Übernahme den Plänen zufolge das Aus.

Die Regierung in Rom hatte den von der Entlassung bedrohten Beschäftigten bereits Entschädigungszahlungen für die kommenden sieben Jahre zugesichert.

Die Luftfahrtbehörde ENAC hatte der Alitalia am Freitag mit Lizenzentzug gedroht. Sollte bis Freitag um Mitternacht kein verbindliches Angebot für die bankrotte Airline eingereicht werden, sei der Lizenzentzug unabwendbar, berichtete der Präsident der Behörde, Vito Riggio.

SDA/bru

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