Zum Hauptinhalt springen

Afro-Mode aus dem Land der Kalaschnikows

Hilfe auf unternehmerische Art: Sarah Zingg lässt im Kongo ihre eigene Kleiderkollektion produzieren.

Schneiderei in der Garage: Mitarbeiter des Labels Moyo Fashion in der ostkongolesischen Stadt Goma . Fotos: Judith Raupp
Schneiderei in der Garage: Mitarbeiter des Labels Moyo Fashion in der ostkongolesischen Stadt Goma . Fotos: Judith Raupp

Die Idee ist verrückt. Aber weshalb nicht ausprobieren, ob es klappt? Die Schweizerin Sarah Zingg will mitten im kongolesischen Krisengebiet ein Modelabel für den internationalen Markt schaffen. Afro-Chic aus dem Land der Kalaschnikow für die Laufstege der Welt sozusagen.

Noch nähen die beiden Schneider und ihre Kollegin in der Garage unter Zinggs Wohnung, neben Autoreifen und Eisenstangen. Aber bald zieht die Werkstatt Moyo Fashion ins Zentrum von Goma um, jener Stadt im Ostkongo, die für Chaos und Gewalt steht. Ein Atelier mit einem Café soll entstehen, ganz nach dem Vorbild europäischer Künstlerstätten in sanierten Industriegebieten. «Ich mag diese coole Atmosphäre», sagt die 33 Jahre alte Firmengründerin aus Wattwil SG, die selber kongolesische Wurzeln hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.