Zum Hauptinhalt springen

Ärzte drücken sich vor Transparenz

Seit heute können Patienten online herausfinden, wie viel Geld ihre Ärzte von Pharmafirmen bekommen. Doch wegen eines Schlupflochs bleiben die Angaben unvollständig.

«Wer sich das Vertrauen der Patienten sichern will, muss transparent arbeiten»: Ärzte in einem Schweizer Spital. (Archivbild)
«Wer sich das Vertrauen der Patienten sichern will, muss transparent arbeiten»: Ärzte in einem Schweizer Spital. (Archivbild)
Keystone

Patient XY leidet an Rheuma. Er ist auf der Suche nach einem guten Arzt, will aber sichergehen, dass dieser völlig unvoreingenommen ist. Deshalb nimmt er sich vor, die neuen Transparenzlisten der Pharmafirmen zu checken. Denn seit heute legt die Pharmaindustrie offen, wie viel Geld sie an Ärzte, Spitäler und Organisationen überweist (siehe Box). Einsehbar sind die Listen auf den Webseiten der einzelnen Pharmafirmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.