Zuckerberg zum Verlierer des Jahres gekürt

Die 400 Reichsten der USA besitzen laut dem Magazin «Forbes» 1,7 Billionen Dollar – 200 Milliarden mehr als 2011. Die Nummer eins bleibt Bill Gates. Am meisten Geld verlor Facebook-Gründer Marc Zuckerberg.

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Microsoft-Gründer Bill Gates bleibt auch in diesem Jahr der reichste Mann in den USA. Wie das US-Magazin «Forbes» berichtete, verfügt Gates über 66 Milliarden Dollar. Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg wurde dagegen weit zurückgeworfen.

Wegen des Börsen-Flops von Facebook sackte der 28-Jährige in der Rangliste der reichsten US-Amerikaner im Vergleich zum Vorjahr von Rang 14 auf Rang 36 ab. Sein Vermögen schmolz demnach von 17,5 Milliarden auf 9,4 Milliarden Dollar zusammen.

Vom Gewinner zum Verlierer

Zuckerberg sei der grösste Verlierer des Jahres, erklärte «Forbes» in New York. Nach dem Börsengang des Sozialnetzwerks im Mai war die Aktie abgestürzt aus Sorge, dass das einträgliche Werbegeschäft sich schlechter entwickelt als gedacht. Vom Ausgabekurs von 38 Dollar blieben noch gut 23 Dollar übrig. Zwischenzeitlich war das Papier sogar unter 18 Dollar gefallen.

Zuckerberg ist der grösste Facebook-Anteilseigner mit rund einer halben Milliarde Aktien. Im vergangenen Jahr, als sein Unternehmen noch der Liebling der Investoren war, war er auch der grösste Gewinner in der Liste der reichsten Amerikaner. Er hatte damals sogar die Google-Gründer Larry Page und Sergej Brin überholt. Nun ist die alte Reihenfolge wieder hergestellt.

Spitze legt zu

Die Google-Gründer sind nach den «Forbes»-Berechnungen jeweils 20,3 Milliarden Dollar schwer. An der Spitze konnte Bill Gates sein Vermögen um 7 Milliarden auf 66 Milliarden Dollar ausbauen.

Auf Gates folgen Starinvestor Warren Buffett mit 46 Milliarden Dollar sowie Larry Ellison, Chef und Gründer des Software-Konzerns Oracle, mit 41 Milliarden Dollar. Sie konnten ebenfalls kräftig zulegen.

Das Vermögen der 400 reichsten Amerikaner beträgt laut «Forbes» zusammengenommen 1,7 Billionen Dollar, eine Steigerung um 200 Milliarden Dollar im Vergleich zu 2011. Die Erhöhung sei auf eine Erholung der Aktienmärkte sowie einen Anstieg von Immobilien- und Kunstpreisen zurückzuführen.

wid/sda

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