«Zeig doch deine Assets ;-) ;-)»

#MeToo bei Ernst & Young: Ein Kader-Mitarbeiter soll jüngere Kolleginnen sexuell belästigt haben. Die Firma weist die Vorwürfe zurück.

Zeichnung: Ruedi Widmer

Zeichnung: Ruedi Widmer

Michèle Binswanger@mbinswanger

Es rumort im Glaskubus am Fuss des Zürcher Prime Tower, seit Wochen schon. «Builders of a better working world» ist der Slogan der Buchprüfungsfirma Ernst & Young (EY), und wahrscheinlich hat der Slogan schon besser gepasst. Es geht um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, im Zentrum stehen ein Mitarbeiter auf Partnerstufe und sein Umgang mit jungen Mitarbeiterinnen. Ein Fall aus dem Jahr 2016 ist aktenkundig, wie Recherchen dieser Zeitung ergaben. Es ist das Bild eines klassischen Falls von sexueller Belästigung: Ein Chef macht einer Untergebenen Avancen. Sie weist ihn zurück, worauf er sie zu mobben beginnt. Schliesslich verlässt sie das Unternehmen.

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