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202 Kommentare

Marcel Lockhart

23.06.2017, 12:29 Uhr

Die Dame die hier befragt wurde, hat sich am Arbeitsplatz eines Kollegen beworben. Ich weiss nicht, ob der Dame bewusst ist, dass es auch dort in die Apple-Richtung geht. Sinnlose Statistiken werden aufgeblasen. Zum Glück, sei es bei Pausenzeiten offen. Mein Kollege würde sich nie verbieten lassen pinkeln zu gehen. Wenn eine Person die öfter pinkeln muss als andere (Medizin, Blasenschwäche, Erkältung) sind disziplinarische Massnahmen und schlechte Leistungsbeurteilungen willkürlich, diskriminierend und sollten angezeigt werden!

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Thorsten Stonecreek

01.05.2017, 09:04 Uhr

Ich bin auch hier bei Apple in Cork, lebe schon viele Jahre in Irland und habe auch schon für Ebay und PayPal, ect. gearbeitet. Irland ist ohne Zweifel ein Steuerparadies und Brutto fast Netto aber diese Unternehmen sind alle Menschenverachtende Tretmühlen. Da bildet Apple nicht die Ausnahme. Reduziert auf Zahlen und Statistiken stimmt 100%tig.

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Daniel Wigger

21.03.2017, 23:37 Uhr

Wieso schreiben hier eigentlich alle (auch im Artikel) von Apple und Google? Ich sehe hier nirgends Fehlleistungen von Google und auch nicht von Co. Google ist was ganz anderes als Apple. Google hat z.B. gar keine Hotline in dem Sinn, denn es verkauft keine Hardware (in dem Sinn). Google hat auch eine ganz andere Philosophie. "Do no evil". Das ist aber nicht der einzige Grund, weshalb man ein Android haben sollte. Man leidet auch als User von Apple-Produkten...

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Markus Rüeger

21.03.2017, 22:15 Uhr

Macht,-Kontroll-und Ausbeutungswahn, wo dem Arbeitenden schon fast die Luftmenge zum atmen vorgeschrieben wird, scheint das Zukunftsmodell der Wirtschaftsmafia zu sein. "Und wenn ihr nicht so arbeiten wollt, holen wir die Roboter "- "Joggeli wott go Birrli schüttle" à la Silikon Valley.

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Urs Brunner

21.03.2017, 10:56 Uhr

Ich bin mir nicht so sicher, ob das ein reines Apple-Problem ist. Für mich klingt das eher nach typischer Callcenter-Schikane. Der Customer-Service ist in vielen Unternehmen ganz unten in der Hackordnung. Wäre interessant zu wissen, ob es in anderen Abteilungen auch so ist, z.B. in der Entwicklung. Ich vermute eher nicht.

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Hansruedi Zürcher

21.03.2017, 09:37 Uhr

Vor allem junge Leute zieht es ja förmlich zu Apple, Google und Co. Einmal dort und dann wo möglich noch weit weg im Ausland sind sie dann ihrem Arbeitgeber völlig ausgeliefert, man arbeitet dann nicht mehr bei seinem Arbeitgeber, nein man lebt dann bei seinem Arbeitgeber... was will man denn sonst machen weit weg und "ganz alleine"? Die jungen Leute verbringen dann bis zu 16 Stunden pro Tag (7 Tage / Woche!) im "Büro" und was will man denn so in einem Büro machen, eben hauptsächlich arbeiten... Das Ganze dauert in der Regel +/- 1 Jahr und der Arbeitgeber profitiert in dieser Zeit gewaltig! Für den Mitarbeiter sieht es auch bei einer Rückkehr nicht besonders rosig aus, vielleicht kann er etwas besser Englisch, aber das war es auch denn schon... Also gut überlegen bei einer Job-Wahl!

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Julius Schreiber

21.03.2017, 10:25 Uhr

Die US-Firmen sind nur mediale Vorbilder. US Firmen profitieren davon, das Ideen schneller finanziert werden. KI Doktoranden von Google kommen woher,? Aus der CH + D! Hier wird Grundlagenforschung gemacht, die Führend ist. Leider sind die Banker nicht so locker wie in den USA. Der intellektuelle Komplex in Europa ist immer noch intakt, leider machen die Banken da nicht mit. Ein Schweitzer oder deutsches Apple, wäre ein Traum. :-)

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Peter Sieber

21.03.2017, 02:32 Uhr

Was die Dame beschreibt ist Standard in Call-Centern weltweit. Meine Partnerin hat ein Jahr durchgehalten mit "Metrics" wie Erfolgsquote, Anzahl der Anrufe, welche an den 2. Level weitergereicht wurden, Anrufdauer, AER (Acknowledgement, Emphaty, Reassurance) zu Deutsch den Kunden glauben zu machen, man sei da, um ihm zu helfen, dass man sich um sein Problem sorge und ihm versichern, man werde es lösen. Das alles während die Manager permanent durch die Tisch-"Batterien" liefen und Post-It mit "positiver" Kritik ("Du kannst den Anruf schneller erledigen" oder "Vergiss AER nicht") etc an den Bildschirm steckten, dazu tägliche Meetings betreffend der Performance. Wer in einem Call-Center anruft muss sich im Klaren sein, dass er mit einem Sklaven irgendeiner Firma spricht.

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Mathias Imgrüt

20.03.2017, 19:48 Uhr

Ich hab mal als Techniker für Apple in Kalifonien gearbeitet. Die Leute im Retail hatten schlechten Lohn und wurden von den Managern drangsaliert. Aber ehrlich gesagt braucht man den Job auch keine Vorbildung. Als Techniker hatte man überhaupt nichts mit der Kuschelkultur zu tun und die Arbeitsverträge waren nach amerikanischem Massstab fair. Einmal gab es eine fristlose Kündigung, weil einer meinte, er müsse einen homosexuellen Mitarbeiter dumm anmachen. Das habe ich sehr geschätzt und davon könnten sich manche Firmen bei uns eine Tranche abschneiden.

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thomas meiner

20.03.2017, 19:39 Uhr

Tja, in vielen Grosskonzernen ist das Arbeitsklima nicht gut, da macht Apple keine Ausnahme. Das diese Unterdrückungsmethoden des Managmends auf lange Sicht nicht nachhaltig sein können, ist klar. So werden auch Apples Produkte irgendwann ins Mittelmass abgleiten. Ich denke dieser Prozess hat bereits begonnen.

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Thomas Clement

20.03.2017, 17:42 Uhr

"Ist Apple kommunistisch?" Was für eine Frage. Natürlich ist Apple nicht kommunististisch. Sie ist gar und ganz kapitalistisch. Es herrscht das Niederbrechen von Aufgaben in eine Menge einfacher Aktivitäten, woraus dann ein Businessprozess gestaltet wird, der dann von den Mitarbeitern peinlichst genau, roboterartig, abgearbeitet werden muss. Der nächste Schritt wird sein, die Leute durch Maschinen zu ersetzen. Es ist sicher nicht nur bei Apple so. Und es ist der Tarum aller Unternehmer.

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Malena Garcia

20.03.2017, 17:33 Uhr

Wenn Apple nicht nur in de Herstellung (Foxconn) sondern auch im Service so ausbeuterisch unterwegs ist - warum sind ihre Geräte dann so viel teurer als die Konkurrenz? Und warum kaufen grad viele Linke sie ohne mit der Wimper zu zucken?

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Daniel Maier

20.03.2017, 21:12 Uhr

Was hat das jetzt mit den "Linken" zu tun. Wir warte auf eine Erklärung, Grüne Melena Garcia

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tinu bracher

20.03.2017, 20:20 Uhr

Weil es bei den linken selber immer etwas anderes ist!

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Benni Aschwanden

20.03.2017, 12:57 Uhr

Tja, statt "das System" zu kritisieren sollten Herr und Frau Konsument sich mal kurz hinterfragen, ob sie nicht auch Teil dieses "immer schneller, immer besser, immer cooler"-Systems sind. Denn Sie erwarten ja auch jedes Jahr im September wieder ein noch tolleres und noch cooleres und noch mehr weiterentwickeltes iPhone, gell? Vielleicht sollten sich die Konsumenten ab und zu mal selber fragen, welche Kollateralschäden diese Ich-will-immer-mehr-Mentalität verursacht.

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H.R. Meyer

20.03.2017, 16:05 Uhr

Sie drücken den Schuh des Kapitalismus dem Endverbraucher auf? Dann verstehen Sie nichts von Wirtschaftspsychologie. Immer heisst es "der Konsument wolle es so". Ich kenne keine Konsumenten, die es so wollen wie es ist. Wir bekommen es so, von den Herstellern, von den Ladeninhabern etc. und machen das Beste für uns draus. Wir passen uns dem Angebot an und nicht umgekehrt. Bedürfnisse werden geweckt. Haben Sie das in der Migros noch nicht festgestellt? Wer wünscht sich denn 50 Schokoladensorten? Sie etwa? Es hat dieses Angebot, also gewöhnen Sie sich dran. Ständig kommt etwas Neues, das Sie ausprobieren müssen. So funktioniert das. Unser Gehirn liebt Neues und deshalb Shopping. Der Endkonsument ist sicher nicht schuld an solchen Arbeitsplatzsituationen wie hier bei Apple.

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Ben Zibble

20.03.2017, 12:56 Uhr

Fassbar aich das derartiges nicht als Antagonist der "Wirtschaft" in einer Rubrik "Soziales" steht... immerhin machen wir alle den grössten Teil unserer Existenz als soziale Wesen mit allem was dazu gehört aber bis heute nicht den geringsten Platz in Gesetzen, Aktienrecht, Sozialrecht noch Bilanzen gefunden hat. Es darf all das nicht mehr als völlig unverbindlich sein da der heutige neoliberale und der globalisierung unterworfene Staat nur schwach bis gar nichts mehr für die Menschen tun sollte. Man sagt dem Freiheit, Liberalisierung... ich sage Unverbindlichkeit, Einsamkeit, Rechtlosigkeit einer Dystopie gleich.

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sebastian ramseier

20.03.2017, 12:12 Uhr

Diese Hugging-, Küsschen- und Duzis-Kultur hält auch in der Schweiz Einzug und wird in einigen Betrieben schon praktiziert, gerade in Call-Centern herrscht oft eine nachgerade sektenartige Motivierungs-Kultur. Natürlich bedeutet dieses Getue nicht, dass man für Arbeitskollegen oder gar den Chef wirklich ein Gefühl der Freundschaft und Wertschätzung hegt. Es sind hohle Formeln, es werden bloss Gesten der Freundschaft und einer gewissen Intimität für die Optimierung der Arbeit benutzt bzw. missbraucht, ebenso wie der Begriff "Freund" von Facebook bis zur Unkenntlichkeit verwässert wurde ("meine 1500 FB-Freunde"), so dass unter den jüngeren FB-Opfern kaum noch einer weiss, was wirkliche Freundschaft beinhaltet.

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Ben Zibble

20.03.2017, 12:08 Uhr

...US Unternehmen sind bekannt dafür das diese wie eine Religion und deren Systematik funktionieren... die ganzen blöden Sprüche um die Entmenschlichung und die Ausbeutung ja nicht in den Mund zu nehmen, Kasteiung trotz grossen Leiden, der Umgang mit den Arbeitern, die Symbolik um Sinnlosigkeit adrett aussehnen zu lassen, die Parolen die jedem die Freiheit geben sich das anzutun, in den letzten 20 Jahren haben auch viele Europäische Unternehmen diesen entwürdigenden Unsinn kopiert... die krassen Daten zu psychischen und psychsomatischen Krankheitsbildern sind längst deutlich genug. Gut das wie so oft die Kosten der Profite vergesellschaftet werden und liberale Arbeits- und Sozialgesetze diese Ausbeutung legaliseren. Bezahlen tun wir dies alles... oft mit ähnlichen Feststellungen.

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Werner Graf

20.03.2017, 12:02 Uhr

Das ist das US kapitalistische Herrschaftssystem.
Das hat nichts mit Apple zu tun, das läuft in ganz vielen US Firmen und deren Ablegern so.
Einige unserer CH Konzernbosse und deren politischen Handlangern wünschen sich ja auch bei uns einen substanziellen Abbau des Arbeitnehmerschutzes.

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Thomas Clement

20.03.2017, 17:47 Uhr

"... wünschen sich ja auch bei uns einen substanziellen Abbau des Arbeitnehmerschutzes."
Sorry, von welchem Arbeitnehmerschutz sprechen Sie? Das Recht zu klagen und im Extremfall eine UltraMini-Abfindung und auf jeden Fall auch die Kündigung zu erhalten? Das kann man nicht Arbeitnehmerschutz nennen.

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F. Schweizer

20.03.2017, 14:08 Uhr

Das hat nichts mit "Kapitalismus" zu tun; wer von "Kapitalismus" redet, redet von einer Abstraktion bzw. einem furchterregenden, nicht real existierendem Etwas.
Egoismus, Gier, Tyrranei und Egomanie (der Bosse, oder wem auch immer) hat etwas mit Mangel an Moral zu tun, und eventuell einem falschen (materialistischen) Menschenbild.
Die Linken meinen, die Moral sei ein Werkzeug der "kapitalistischen Ausbeuter", und wollen nicht sehen, dass in einer morallosen Welt die Ausbeutung ohne Hemmungen und Grenzen geschehen kann.
Ich freue mich aber über jeden/jede Blauäugigen, welche aus Erfahrung klug geworden ist.

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Ben Zibble

20.03.2017, 13:05 Uhr

...ich hab es hier schon erlebt was aus Wohlwollen, Respekt und Menschlichkeit wurde als im Laufe eines Outsourcings die persönlichen Telefonnummern einer unpersönlichen Funktion zugeordnet wurden.... fortan war also der Mensch nicht mehr wichrig sondern die Erreichbarkeit und Kompetenz der Funktion... austauschbar, unwertig, unwichtig, unpersönlich, unmenschlich, vorhersagbar, kalkulierbar... globalisierungsfähig... total widerlich auch, das in einem solchen Projekt aus Kollegen plötzlich Kunden werden und die Arbeitsbedingungen so richtig lausig ausgearbeitet werden, kein Wunder wird der Mensch dabei nur noch krank. Die Anrufer genauso wie die Angerufenen, die Arbeiter genau so wie die Vorgesetzten...

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johann peider

20.03.2017, 11:35 Uhr

Könnte es sein, dass das Ganze IT-Business eine "Legehennen Batterie" ist ?
Die Konsumenten die "Eier" welche ausgebrütet und verwertbar gemacht werden
sollen ?
Natürlich zum Ansehen der "Gockel" welche ihr Gefieder mit Umsatz und Gewinn schmücken, umher stolzieren und sich über die fleissigen "Hennen" amüsieren ?

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Theo Krateier

20.03.2017, 13:05 Uhr

Der Vergleich hinkt sehr. Die Legebatterie bezieht sich auf die Angestellten, nicht auf die Konsumenten. Ausserdem sind Gockel keine privilegierten Tiere in einer Legebatterie, sondern es gibt dort gar keine. Ausserdem gibt es anständige IT-Betriebe, die Ihre Mitarbeitenden normal behandeln.

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Sacha Meier

20.03.2017, 11:30 Uhr

Die gute Frau Kickl hat einfach nicht begriffen, wie es in den Gedärmen des modernen korpokratisch-neofeudalistischen Systems läuft: Da gibts keine persönlichen Befindlichkeiten mehr. Die 8' Pause ist noch grosszügig. Der Kunde will billige Produkte und Top Service, der natürlich gratis ist, der Aktionäre viel Dividende und einen hohen Börsenkurs und die Firma viel Cash und kaum Steuern. Also muss der Mitarbeiter in Firmen mit klangvollen Namen froh sein, überhaupt dort arbeiten zu dürfen. Eine Alternative gibt es nicht, weil die Zukunft nun einmal den ganz grossen Playern gehört. Die Alternative in den MINT-Berufen ist Dienstleistung bis höchstens 50, dann Arbeitslosigkeit und Aussteuerung - sofern man bis dahin nicht in einen anständigen Beruf (Jura, Ökonomie, VWL, etc.) gegangen ist.

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Sacha Meier

20.03.2017, 20:36 Uhr

Herr Wunder, jeder Beruf ist heute entbehrlich; bzw. importierbar - ausser der des Anwaltes, Ökonomen und Bankers. Uns Ingenieure braucht es nicht, weil die Chinesen und Inder heute viel billiger, schneller und unkomplizierter entwickeln. Baufachleute, Handwerker, Logistiker und Pfleger kommen aus Osteuropa, Ärzte aus Deutschland, Nahrungsmittel von multinationalen Agrokonzernen und im Verkauf verdrängen Online-Shops und vollautomatisierte Verkaufsstellen die Verkäuferinnen. Wer aber nur schon einen Konzern zügeln will, braucht den Anwalt, Banker und Ökonomen. Selbst die Produktideen von Ingenieuren sind ohne diese Berufe wertlos. Schon Nikolai Tesla konnte nur dank Herrn Westinghouse seinen Anwälten und Bankern das Wechselstromsystem entwickeln.

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phil barbier

20.03.2017, 13:00 Uhr

Einspruch, Euer Ehren: natuerlich geht's im korpokratisch-neofeudalistischen System noch immer darum, die persoenlichen Befindlichkeiten zu beachten oder noch besser: zu foerdern. Haben Sie Dave Eggers Roman 'The Circle' gelesen? Haben Sie erkannt, wie Mae Holland Ihre natuerlichen Befindlichkeiten in x Gespraechen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten zwecks Bestaetigung mit der Umwelt abglich und bei langen Kajak-Ruderfahrten auch innerlich akribisch pflegte?
Halten Sie diese Parodie in Romanform fuer abwegig? Natuerlich funktioniert es idealerweise so. Bis zur akkurat ausstaffierten Perfektion des 'Circles' ist die Realitaet allerdings noch ein Stueck entfernt - aber bezueglich Frau Kickl's Schicksal schliesse ich mich ihrer Einordnung an - trotzdem ist's gut, dass Sie darueber schreibt.

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Peter Wunder

20.03.2017, 12:57 Uhr

Jura als anständigen Weg zu bezeichnen ist, gelinde gesagt, gewagt. Sonst bin ich mit Ihrem Kommentar durchaus einverstanden.

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Peter Muster

20.03.2017, 11:29 Uhr

Ja, es war auch schon 2009 so. Ich habe 1 Jahr für Apple (Retail - Bahnhofstrasse) gearbeitet und dieses Interview spricht mir aus der Seele. Ich habe die Produkte deswegen nicht boykottiert, aber es ist schon krass wie viele Menschen so tyrannisiert werden und man doch irgendwie nichts dagegen machen kann. Logisch, künden, aber deine Nachfolger werden sich wieder und immer wieder in der selben Situation vorfinden. Das war sehr angenehm und sogar ein wenig genugtuend dieses Interview jetzt zu lesen. Danke fürs publizieren!

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Oski Kuhn

20.03.2017, 18:11 Uhr

Als Studierter WI/Informatiker für 2500.- Fränkli?

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Ben Zibble

20.03.2017, 12:17 Uhr

... krasse ist das man sich mit derartigen Aussagen und Fesstellungen noch eine Klage einhandeln kann... das Recht schützt hier in der Schweiz wie in anderen der asozialen Globalisierung unterworfenen Staaten primär Kapital, Investitionen, Profite... das Leben, Unversehrtheit, Gesundheit und Respekt und Würde gar nicht. Immer muss man als Arbeiter um Recht zu bekommen klagen, den von sich aus schützt der Staat all das nicht und so siechen hunderte tausende krank geschuftete Menschen alleine auf sich gestellt dahin. Je älter man wird desto schwerer die Heilung wie das der schlaflosen Nächte, Herzrasen, Bluthochdruck (Folge von schweren psychischen Störungen entmenschlichter Arbeitssysteme) usw.

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Andreas Martin

20.03.2017, 11:18 Uhr

Je nach Ausbildung und Praxiserfahrung herrschen teilweise vermutlich idealisierte Vorstellungen darüber vor, wie gewisse Unternehmen funktionieren. Dass Unternehmen wie Apple, Google etc. ein hervorragendes Marketing betreiben ist eben auch an solchen "Vorstellungen" ersichtlich. Wer z.B. bei Google oder Apple eine Stelle erhält, wo es um Analyse, KI, Entwicklung, Programmierung etc. geht, der dürfte eine etwas andere "Behandlung" erfahren, als es die Dame im Interview beklagt. Was die Zustände in Irland natürlich nicht rechtfertigt. Bei Apple staunen die Leute deshalb etwas mehr, weil das von Apple verkaufte "Lebensgefühl" ein um 180 Grad anderes Bild vermittelt. Offenbar wirkt das Apple-Marketing aber nachhaltig, wenn eine ausgebildete Informatikerin eine solche Stelle annimmt...

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Robert F. Reichmuth

20.03.2017, 11:47 Uhr

@Martin - "Offenbar wirkt das Apple-Marketing aber nachhaltig, wenn eine ausgebildete Informatikerin eine solche Stelle annimmt..." - und noch etwas
mehr staune ich, wenn ich im cooperativen interdiscount von einer "CH-Krankenschwester" und am Bankschalter von einer PRIMARLEHRERIN
beraten werde ...

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Srdjan Matejic

20.03.2017, 10:54 Uhr

Solche berichte gab schon in der Vergangenheit, auch vom Hauptsitz, noch mehr aber aus den unterschiedlichsten Produktionswerken.
Wie auch vielen anderen Techunternehmen, fehlt dem meist recht jungem Management das Gespür für den Umgang mit den Mitarbeitern, man setzt auf Einschüchterung und erzwungenem Corporate Identity statt auf wirkliches Zusammenarbeiten.
Resultiert in vielen Wechseln und meistens schlechtem Service, langfristig endet es mit einem Gau.
Aber nach fast zwei Jahrzehnten des Erfolgs, ist es bei Apple wohl wieder mal Zeit dafür.

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Ben Zibble

20.03.2017, 12:25 Uhr

... in der globalen Arbeitswelt mit Chat, Mail, Telefon, Videokonferenzen und der vielfalt an involvierten Kulturen kann es keine Menschenwürde geben... den über all dem stehen elektronische Überwachungssysteme die so konfiguriert sind das oft der direkte Vorgesetzte zu wenig Rechte hat um für die Arbeiter etwas menschliches tun zu dürfen... die Überwachung und Kontrolle wird von Menschen ausgeführt die in der genau gleichen unwürdigen Matrix sitzen und die genau gleichen psychischen Krankheiten erleben wie die Kontrollierten... dies sitzen alle irgendwo rund um den Planeten... Menschenwürde, Wohlwollen, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Freude können so nicht gedeihen. Darum muss diese völlige Unfähigkeit und Unwille mit billigen Parolen, lächerlichen Symbolen weich gespült werden.

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Beno Netzer

20.03.2017, 10:53 Uhr

Da scheint mir ein wenig, Frau Kickl ist ein weiblicher Günter Wallraff. Immerhin schreibt sie gleich ein Buch zum Thema und findet einen Verleger dafür. Nicht schlecht für eine Call Center Mitarbeiterin. Andererseits darf man den kulturellen Unterschied zwischen Österreich und Irland nicht unterschätzen. In Wien kostet Büroraum kaum etwas, es gibt Platz zum verschwenden, egal was man macht. Irland ist ein Billiglohnland tief in der angelsächsischen Kultur verankert. Wäre Frau Kickl Investmentbanker in London, würde es ihr kaum besser ergehen. Mitarbeiter werden in Grossraumbüros eingepfercht, Leistung und Pausenzeiten elektronisch überwacht, befremdliche Rituale zur "Verbesserung" der Arbeitsatmosphäre praktiziert und letztlich jeder Mitarbeiter möglichst "ausgesaugt" und dann ersetzt.

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Gerhard Schweizer

20.03.2017, 10:45 Uhr

Solche Artikel sollten sich manche nochmals durchlesen, bevor man bei Gelegenheit wieder einmal auf den "linken" Gewerkschaften rumhackt, die es eben auch in der "Geschützten Werkstatt Schweiz" dringend braucht. Die Ausbeutung der Arbeitnehmer ist in unserer kapitalistischen Welt leider ein Kernprinzip und Apple macht da keine Ausnahme. Ohne Apple in Schutz nehmen zu wollen, muss man aber sagen: Immerhin hat Apple überhaupt einen vernünftigen Telefon-Support, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Firmen und Herstellern. (Auf einem Macbook geschrieben.. )

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vadim koslov

20.03.2017, 12:20 Uhr

Die Schweiz ist keine "Geschützte Werkstatt" weil wir so krasse Gewerkschaften haben. (welche denn auch?)
Die Schweiz ist so behütet weil sie arbeitgeberfreundliche Gesetze hat. Das Bedeutet es lohnt sich die teuren Mitarbeiter gut zu behandeln da sie sonst zur Konkurrenz laufen.

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Igor Marincek

20.03.2017, 10:21 Uhr

Ob Apple, Amazon, Nestlé: es liegt nur vordergründig an diesen Firmen. Globalisierung und die damit verbundene Auslagerung von Produktion und Dienstleistungen bescheren uns zwar immer bessere und günstigere Produkte, die Kehrseite ist aber dass jedermann (-frau) mit jedermann in Kostenkonkurrenz steht. Solange wir als Konsumenten diesen neuen "Sozialkontrakt" applaudieren, werden sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt weiterhin ständig verschlechtern. Und dies nicht nur bei international tätigen Firmen! Der Arbeitnehmerschutz ist schon längst auf dem Altar von Freihandel und Personenfreizügigkeit ausgehebelt. Dank IT und Internet lässt sich heute fast jede Produktion und Dienstleistung in billigere Länder auslagern. Wir stehen erst am Beginn dieser antisozialen ("Konter-?") Revolution!

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Theo Krateier

20.03.2017, 13:28 Uhr

Dann unterstützen sie branchenspezifische Mindestlöhne. Der Kampf um Billiglöhne hat damit wenigstens eine Untergrenze und es besteht dann kein Anreiz mehr, auf zugewanderte Arbeitskräfte zurückzugreifen.
Es ist wirklich das einzige, was Aussicht auf Verbesserung bringt.

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Hanspeter Stucker

20.03.2017, 10:11 Uhr

Es wäre ja nun interessant könnte man erfahren, wie viele dieser Posts auf einem Mac oder Iphone geschrieben wurden. Möglicherweise würde das Resultat mithelfen zu erklären, warum Apple sich solche Praktiken überhaupt leisten kann.

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Theo Krateier

20.03.2017, 13:33 Uhr

Ziemlich sicher sogar. Die Empörung der Leute stoppt meistens bereits lange vor dem Ladenregal. Schade eigentlich.
Alternativen gibt es. FairPhone zum Beispiel ist ein guter Ansatz.

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adam gretener

20.03.2017, 09:44 Uhr

Es liegt mir fern, Apple irgendwie zu verteidigen. Aber die gute Frau beschreibt einen ganz normalen Call-Center-Job im 1st-Level-Support. Genau so arbeiten die Leute auch in der Schweiz für Sunrise, eine Versicherung oder sonst in einer Hotline.

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Reto Suter

20.03.2017, 11:04 Uhr

1st Level-Support sollte man daher auch weitergehend automatisieren. Dann "verheizt" es nur seelenlose Bots - und keine Menschen mit Gefühlen. Ist ein Anliegen komplexer, geht es an Spezialisten aus Fleisch und Blut. Diese haben dann hoffentlich auch anständige Arbeitsbedingungen.

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Sophie Clerc

20.03.2017, 10:54 Uhr

Herr Gretener, fern von mir die Idee, Ihnen zu widersprechen. Aber was Sie, guter Mann, beschreiben ist genau so in der Hölle anzutreffen, ist ja ganz normaaal...

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Patrik Peter

20.03.2017, 10:50 Uhr

Merci Herr Gretener, dass war exakt auch mein Gedanke. Auch beim IT-Konzern Apple ist es gleich wie überall. Kundendienst ist ein sehr hartes Business, dass sollte hinlänglich bekannt sein

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Claudia Langenegger

20.03.2017, 10:39 Uhr

Hm, nicht nur in der Versicherung auch im Kantonalen Hochbaubamt wird man konstant überwacht. Big Brother ist nichts dagegen. Alle Arbeitsschritte die man/frau macht, werden in Listen und Auswertungstool erfasst. Nach dem Rapport weiss man, wo frau wieder ungenügend war. Würde sich diese Verwaltung weniger mit sich selbst und der MA-Überwachung beschäftigen, wäre diese vielleicht endlich schneller, hätte weniger Burn-Out-Fälle und würde sich wirklich mal auf die Arbeit konzentrieren.
PS: Habe daher vor 1 Jahr gekündet.

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eugen kenk

20.03.2017, 09:37 Uhr

mit Steve Jobs starb auch apple. das scheinen jedoch die meisten noch nicht begriffen zu haben.

42 Empfehlung 0 Melden Antworten

Theo Krateier

20.03.2017, 13:44 Uhr

Ach was, Apple ist schon unter Jobs so geworden, da hat Brunner recht.
Und nach dem iPhone war da auch nicht mehr viel an Innovation und seither funktioniert Apple nur noch als glorifizierter Luxus-Hardware-Hersteller. Das Bild der genialen Ideenschmiede ist Werbung, mehr nicht.

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Mario Monaro

20.03.2017, 12:04 Uhr

Was Herr Brunner schreibt kann ich nur unterstreichen. Jobs war ein notorischer Ausbeuter. Er hat die Leute auch stolz gemacht, weil sie Dinge aus sich herausgeholt haben, dass sie sich manchmal selber nicht zutrauten. Aber er war ein Schinder.

24 Empfehlung 0 Melden

Victor Brunner

20.03.2017, 10:15 Uhr

Da liegen sie falsch, auch unter Jobs wurden Menschen in Zulieferfirmen bis zum Tod ausgebeutet. Apple ist eben manchmal auch ein fauler Apfel!

48 Empfehlung 0 Melden

phil barbier

20.03.2017, 10:13 Uhr

Das ist systembedingt so und tritt nicht in Todesfaellen ein. Wenn der Vater stirbt, faellt der Gruendungsmpuls dahin und das Unternehmen wird nach wirtschaftlich strikten BestPractice-Regeln weitergefuehrt - das ist man halt den Aktionaeren (also den Firmeneignern halt einfach schuldig).
That's life...war bei Steve Ballmer auch ganz typisch erkennbar.

9 Empfehlung 0 Melden

Sandra Breggy

20.03.2017, 09:09 Uhr

Also sorry. Jeder und Jede, die es in einer Firma zu etwas bringen will, muss zuerst unten durch. War bei mir genau so. Ich habe mich in der Anwaltskanzlei auch x-Jahre mit Drecksjobs rumgeschlagen, mit Anwaltspatent notabene. Wer durchhält wird befördert. Diese Dame erfüllte ganz einfach die Anforderungen nicht und macht jetzt hier auf Frust und gibt allen anderen die Schuld. Die wahre Welt da draussen ist knallhart. Es braucht eine ungeheure Kraft Karriere zu machen. Ich treffe oft auf Frauen, mit Uniabschluss und komplet unrealistischer Erwartungshaltung, schon am ersten Tag von Work-Life Balance quasselnd. Jenen Frauen stehen Männer gegenüber, die bereit sind Tag und Nacht zu arbeiten, um weiter zu kommen. Ist mir auch klar, wer da befördert wird. Get real Ladies.

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Roberto Meyer

20.03.2017, 16:14 Uhr

@S. Breggy: Bedenkliches Statement, wenn eine Beförderung nur noch aufgrund der geschilderten Aufopferung möglich sein soll. Da geht es mir ja gerade trotz gleichem beruflichen Hintergrund richtig blendend: interessanter, gutbezahlter Job, genügend freie Zeit für meine Familie und meine Hobbies. Wenn Sie es für einen Mann oder für eine Frau erstrebenswert erachten, bereit zu sein "Tag und Nacht zu arbeiten, um es zu etwas zu bringen" kann ich nur noch mein Beileid aussprechen..(allfällige Kinder sind dann aber wirklich zu bedauern..).

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Theo Krateier

20.03.2017, 14:04 Uhr

Wissen sie, wenn sie diese knallharte Businessfrau sind, die sich in der Männerwelt hochgeschafft hat, dann wieso haben sie es nötig, in den Kommentarspalten damit anzugeben?

6 Empfehlung 0 Melden

Theo Krateier

20.03.2017, 13:51 Uhr

Und dann ist man Jahrzehnte "untendurch", in der naiven Hoffnung, dass das eines schönen Tages anerkannt würde und wird dann mit 50 gefeuert, damit man stattdessen einen Jungen mit viel naiver Hoffnung anstellen kann.
Leute, das ist das verlogene Versprechen des Kapitalismus. Das ist "der amerikanische Traum". Er hält die Leute mit falscher Hoffnung ruhig und redet ihnen ein, dass gefeuert zu werden immer nur persönliches Versagen sei.

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Alex Müller

20.03.2017, 12:52 Uhr

Selber Schuld, wenn Sie Dreckjobs erledigten und zur Sklavin mutierten. Sie haben jegliches Selbstwertgefühl aufgegeben und haben sich prostituiert, nur um weiterzukommen. Wenn Sie dabei glücklich sind, nur zu! Aber es ist auf alle Fälle nicht der menschliche normale Umgang. Man kann auch mit Respekt einander begegnen und Karriere machen. Es gibt nicht immer nur eine Sichtweise Frau Breggy!

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Victor Brunner

20.03.2017, 11:32 Uhr

Liebe Sandra, Kickl zeigt in ihrem Buch einfach eine Seite von Apple die nicht so zu den glanzvollen Auftritten und Marketing passen. Einiges weiss man doch. Auch Apple beutet aus, über Zulieferfirmen, über die direkten Arbeitsbedingungen. Peinlich sind die Steuergeschichten. Auch wenn in Irland noch "legal" entzieht sich das Unternehmen jeder sozialen Verantwortung. Gutes Marketing, miese Code of conduct!

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Martin Weber

20.03.2017, 11:15 Uhr

Nun, kein wunder ist die Welt so wie sie ist.
Wo nur liegt der Fehler im SystemMensch?
Und vor allem, wann passiert es, dass wir so werden??

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Mark Messier

20.03.2017, 10:46 Uhr

Bei so einer Opferhaltung kann man ruhig auch 20% weniger Lohn bezahlen ;-)

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Niklaus Frei

20.03.2017, 10:37 Uhr

Ich empfehle Arno Gruen, "Wider den Gehorsam". Nur weil man sich dem System unterwirft, aus welchen Gründen auch immer, heisst noch lange nicht das es richtig und schon gar nicht dass es Gut ist.

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Sybille Brini

20.03.2017, 10:25 Uhr

@ die Männer, die Frau Breggi antworten: Mal abgesehen vom Treiben der Apple-Nomenklatura hat sie nicht ganz unrecht. Natürlich muss man/frau anfangs oft untendurch und kann nicht erwarten, gleich oben anzufangen und Forderungen zu stellen, es sei denn, man ist eine gefragte Spezialistin. Es ist auch nicht besonders klug, ständig von den Anforderungen des Familienlebens und Work-Life-Balance zu schwafeln, wenn man noch nicht fest im Sattel sitzt. Dass Frauen nicht selten unrealistische Ansprüche und Vorstellungen haben, kommt durchaus vor, gerade die verwöhnten Schweizerinnen sind bekannt dafür. Französinnen z.B. sind da weniger zickig, arbeiten oft 100% dort wo die Schweizerin die Nase rümpft und höchtens 50% will, wegen Familie, usw.

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Karen Rechsteiner

20.03.2017, 10:18 Uhr

@Sandra: selber Schuld, wenn man als Frau sich für die Drecksarbeit zur Verfügung stellt. Habe ich nie gemacht und werde ich auch nie. Denken Sie echt Männer tun das? Weit gefehlt. Die networken mit der Teppichetage. Grüsse aus der Anwaltskanzlei.

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Paul Jenni

20.03.2017, 09:49 Uhr

Jaja, alles klar. Obwohl Sie oft Frauen mit vollkommen unrealistischen Erwartungen treffen, sage ich Ihnen als Mann jetzt mal folgendes: Es ist ein riesiger Unterschied, hart zu arbeiten und unten anfangen zu müssen oder sich das Arbeitsklima eines amerikanischen Grosskonzerns zu geben. Es ist nicht das Problem, dass man viel arbeiten und unten anfangen muss, es geht darum, dass kein Zweifel daran gelassen wird, dass man vollkommen austauschbar und dem Management sch....egal ist. Vielleicht probieren Sie das mal aus und dann reden wir wieder darüber.
Also ich persönlich habe das ein paar Jahre lang bei GE gemacht und - wenn auch nicht so extrem - ähnlich erlebt. Heute bin ich selbständig, arbeite deutlich mehr, mache noch mehr Drecksjobs und bin trotzdem viel glücklicher.

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Fritz Weber

20.03.2017, 09:37 Uhr

Wie meinen Sie das jetzt ganz genau mit "unten durch" Frau Breggy? "Wer durchhält wird befördert" zu welchem Preis? Kennen Sie auch das Peter-Prinzip ?

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Arthur Meierhans

20.03.2017, 09:30 Uhr

Eigenartige Ansicht ist das Sandy Breggy. Man muss unten durch und Jobs machen, die einem nicht passen, ist manchmal aber übrigens bei weitem nicht immer so. Aber man muss sich nicht schikanieren lassen und seine Würde aufgeben. Überwachung und Stoppuhr sind no goes. Wenn das stimmt, dann herrscht bei Apple das Arbeitsklima einer ehemaligen Kolchose oder sie meinen Irland sei China.

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adam gretener

20.03.2017, 09:27 Uhr

Oh, ein perfektes Opfer.

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Alfred Frei

20.03.2017, 09:07 Uhr

Der Interviewer müsste mal sein Weltbild etwas unter die Lupe nehmen. Solche ur-kapitalistischen Zustände Kommunismus zu nennen ist schon mehr als verquer.

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Theo Krateier

20.03.2017, 13:53 Uhr

Ja, das fand ich auch etwas absurd.

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Martin Maletinsky

20.03.2017, 09:38 Uhr

Auch wenn der Kommunismus dagegen theoretisiert, so ist die gelebte Realität in kommunistischen Systemen weit näher an frühkapitalistischen Zuständen als dies in westlichen Marktwirtschaften der Fall ist.
Es reicht dazu ein Blick in Fabriken im kommunistischen China oder die Erinnerung daran, dass die ersten Demonstrationen im kommunistischen Rumänien von Minenarbeitern gemacht wurden, die nichts weiter verlangten als Seife um sich nach der Schicht im Bergwerk anständig waschen zu können.

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Theo Kalbermattten

20.03.2017, 09:35 Uhr

Sie haben da was nicht verstanden, Alfreid Frei. Der Interviewer meint die Kontroll- und Überwachungsmechanismen und nicht Arbeitgeber, Unternehmen und Arbeitsplätze. Dies sind natürlich urkapitalistischen Zustände.

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Hans Ryffel

20.03.2017, 09:02 Uhr

Leider ist das heute so - sicher nicht nur bei Apple. Die Zeiten der anständigen Firmenkulturen sind definitiv vorbei.

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Alfons Grolimund

20.03.2017, 09:55 Uhr

Behaupten Sie nicht Dinge, die Sie nicht kennen und beurteilen können, Hans Ryffel. Ich bin Unternehmensberater und sehe tagtäglich, dass die meisten Unternehmen ihre Mitarbeiter anständig und fair behandeln. Es gibt Ausnahmen, aber sie sind in der Minderzahl. Und Zustände wie bei Apple, wenn es denn so ist, habe ich hierzulande nie angetroffen. Ginge auch arbeitsrechtlich nicht.

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beat lauper

20.03.2017, 08:53 Uhr

Diese Legebatterie hat mit amerikanischem Arbeitsumfeld nichts zu tun sondern mit Orwell.

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Mario Monaro

20.03.2017, 12:10 Uhr

Einfach mal wieder Billy Wilders "The Apartment" anschauen. Die ersten paar Minuten reichen schon (finden Sie auch auf YouTube). Und das war 1960!

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Severin Lagadegg

20.03.2017, 10:23 Uhr

Stimmt nicht, Beat Lauper. Bei Amazon hört man immer wieder ähnliches, Walmart ist bekannt als ausbeuterischer Arbeitgeber, von Microsoft USA hört man auch nicht sonderlich Gutes, bei Gamestop herrscht Sklavenhandel pur und bei Uber findet derzeit ein regelrechter Exodus statt. Und in den USA kommt ein Gesetz, wonach Angestellte ihrem Arbeitgeber Gentests vorlegen müssen, um deren Gesundheit offen zu legen.

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Bruno Kuster

20.03.2017, 09:41 Uhr

Schauen Sie sich in US-Unternehmen um und Sie sehen, dass das nicht stimmt, was Sie sagen, Beat Lauper. Ich war in den USA im Rahmen eines Filmprojektes und sah in viele amerikanische Unternehmen rein und führte Interviews mit Mitarbeitern. Von diesen Eindrücken weiss ich deshalb: Diese Extreme haben sehr wohl etwas mit amerikanischem Arbeitsumfeld zu tun.

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Oski Kuhn

20.03.2017, 08:50 Uhr

Sie zog mit Mann und Kinder für 1800 Euro /mtl. nach Irland. Als Wirtschaftsinformatikerin, um im Callcenter zu arbeiten? Warum tut man sich das an? Ich habe die Geschichte auch in anderen Zeitungen gelesen und komme zum Schluss. Sie machte einen auf Undercover und vermarktet nun Ihr Geschreibsel.

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Peter Birri

20.03.2017, 10:24 Uhr

Wäre doch nicht verwerflich, oder? Wenn das Buch noch etwas Geld bringt, ists doch o.k. Irland ist schön, es lebt sich gut dort.

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adam gretener

20.03.2017, 10:18 Uhr

Und ich frage mich auch, wie die Frau ihre Kreativität einbringen wollte. Als Callcenter-Mitarbeiterin notabene. Das sind so Jobs, die wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.

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Pjotr Müller

20.03.2017, 10:10 Uhr

Vielleicht haben Sie auch nur keine Ahnung davon, welche Job- und Lohnaussichten es in gewissen Berufen gibt.

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Stefan Schmid

20.03.2017, 10:00 Uhr

Bin gleicher Meinung. Die Kommentargemeinde hier hinterfragt diesen Bericht überhaupt nicht und drescht mit Genuss auf die angeklagte Firma ein. Ich wäre vorsichtig.

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Bruno Kuster

20.03.2017, 08:41 Uhr

Jemand der Produkte in China mit Arbeitern herstellen lässt die sich zu Tode schuften, behandelt auch seine Mitarbeiter hier nicht anders. Bei Amazon hört man immer wieder ähnliches, und Uber war ja erst vor kurzem auch in den Schlagzeilen mit seinem ausrastenden Boss. Bei den Amis ist halt wo man hinschaut viel Lug und Trug und die Realität hält den Marketingsprüchen der schönen heilen Welt oft nicht stand. Deshalb gilt für mich, keine Amiprodukte zu kaufen.

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Bruno Kuster

20.03.2017, 09:37 Uhr

Amiprodukte: Mach ich auch so. Aber auch, weil sie auf den Weltmärkten längst nicht mehr konkurrenzfähig sind und nicht mehr die erforderliche Qualität haben.

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Colm Weber

20.03.2017, 09:21 Uhr

Auf welchem Compter schreiben Sie dieses Kommentar? Oder auf welchem Smartphone?
Es herrschen überall die selben ausbeuterischen Produktionsbedingungen in diesem Gebiet.
Wenn Sie hingegen diesen Kommentar auf einem Fairphone geschrieben haben, kann man ihn durchgehen lassen.

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Max Ritter

20.03.2017, 08:28 Uhr

Keiner wird gezwungen dort zu arbeiten. Kann es sein, dass die Gier (Monetär) dem Verstand ein schnäppchen schlägt? Ein Apple Arbeitszeugnis sagt über einen wenigsten aus, stimmt die Kohle bin ich auch bereit Sklave zu sein.

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Sander Wermelinger

20.03.2017, 08:40 Uhr

Gier? Ein Call-Center-Job bei Apple Irland bringt keine 2000€ im Monat...

61 Empfehlung 0 Melden

Sander Wermelinger

20.03.2017, 08:22 Uhr

Etwas ist ja seltsam an der ganzen Geschichte: Diese Frau Kickl hat scheinbar an einer Wiener Uni BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik studiert, landet dann aber in einem Callcenter, wo typischerweise nur unqualifizierte zum Hungerlohn arbeiten, wenn sie sonst keine Stelle finden. Wie passt das zusammen?
Davon abgesehen überrascht nun wirklich nichts. Apple ist bekanntlich der Inbegriff von "mehr Schein als Sein".

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Reto Stadelman

20.03.2017, 12:49 Uhr

Ich weiss worauf sie hinaus wollen. Die Konkurrenz ist bei dem Arbeitsmarkt auf allen Stuffen extrem und wer sich nicht spezifische Kentnisse über ein Fachgebiet aneignet (und genau das machen Unis eben nicht, da wird das Wissen bei vielen Studiengängen einfach breit gestreut ohne praktischen Wert), der hat es später auf dem Arbeitsmarkt sehr schwierig. Fehlen noch die Ellenbogen, endet man schnell trotz bester Qualifikation in einem Call-Center von Apple...
@Pjotr
Die Dame ist definitiv nicht unqualifiziert, aber ich garantiere ihnen: Man braucht keine spezielle Ausbildung, um Apple Produkte zu supporten. Allgemein hat Support eigentlich selten etwas mit IT Kentnissen zu tun. Es geht viel mehr und Produktwissen. Dafür braucht es wirklich keinen Abschluss...

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Pjotr Müller

20.03.2017, 10:12 Uhr

Ich glaube nicht, dass diese Unqualifizierten dann ihre Computer- und Handyprobleme lösen können.

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Fritz Weber

20.03.2017, 08:09 Uhr

Aber alle lieben Apple und zahlen übertriebene Höchstpreise, der Rest ist ihnen wohl egal. Gesellschaft 2.0?

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Colm Weber

20.03.2017, 09:19 Uhr

Alle Smartphones werden in denselben chinesischen Fabriken mit denselben ausbeuterischen Bedingungen produziert. Ausser das Fairphone.
Dasselbe gilt für Computer, dasselbe gilt für die 'customer Service centers'.
Wer das Gefühl hat, er hänge dank Android nicht in dieser Spirale von Ausbeutung mit drin, lügt sich etwas vor.
Es braucht weniger, bewussteren Konsum, anständige Arbeitsbedingungen und besseren Schutz der Arbeitnehmer.
Dafür muss man aber auch endlich Parteien wählen, denen der einzelne Arbeitnehmer im In- und Ausland wichtiger ist als das Wohl der Finanzwirtschaft und der oberen 1%....

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Marcel Stierli

20.03.2017, 08:08 Uhr

Darum kaufen wir koreanische Ware, die ist sauber. War schon immer so, ist so und wird auch so bleiben...Aber zum allgemeine Frustabbau und Wohlbefinden taugen solche Artikel alleweil

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Colm Weber

20.03.2017, 09:19 Uhr

Ach, können Sie das vielleicht irgendwie belegen? Auch aus Korea hat man schon vieles vernommen, was ausbeuterische Praktiken angeht.
Vor allem das 'war schon immer so, ist so und wird auch so bleiben' tönt mehr nach Ihrer Lebenslüge als nach Realität.
Wenn Sie einigermassen saubere Ware wollen, müssen Sie aufs Fairphone umsteigen, alles andere ist Lüge.

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Jamsil Dong

20.03.2017, 08:40 Uhr

Die Koreaner sind noch viel egoistischer genauso die Chinesen und Taiwanesen. Wenn Sie wüssten was bei Huawei, HTC, Xiaomi, Samsung, LG, alles für Menschliche Sklavenarbeit betrieben wird, würden Sie staunen.

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Martin Fischer

20.03.2017, 08:01 Uhr

Die geschilderten Arbeitsbedingungen sind für mich (leider) nicht ungewöhnlich. Ich arbeite an einer öffentlichen Schule - die Parallelen sind frappant. Es wird immer nur kritisiert und kontrolliert, einmal alle paar Monate werden wir kollektiv zusammengestaucht. Es wird 100%ige Verfügbarkeit vorausgesetzt, auch samstags - immer wieder erfolgen kurzfristige Aufgebote, die grösstenteils nicht abgegolten werden oder kompensiert werden können. Wenn jemand mal eine Sitzung ausserhalb des Stundenplans verpasst, weil sich kurzfristig kein Babysitter auftreiben lässt, wird man zur Schulleitung zitiert. Wenn man krank ist, kann man seine Stellvertretungen trotz Krankschreiben selber organisieren, und wehe man muss während der Unterrichtszeit oder einer Sitzung zum Arzt.

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Paul Jenni

20.03.2017, 14:34 Uhr

Besonders lustig finde ich die Stelle "Wenn jemand mal eine Sitzung ausserhalb des Stundenplans verpasst,".
Lehrer betonen ja gerne, dass sie im Fall gar keine 13 Wochen Ferien haben und pro Woche (mindestens!) 40 Stunde arbeiten und nicht nur die Stunden auf dem Stundenplan. Aber wenn dann mal ausserhalb des Stundenplans zur normalen Arbeitszeit eine Sitzung stattfindet, dann muss man (obwohl man ja angeblich arbeitet) einen Babysitter organisieren...
Ersparen Sie sich die Erklärungen: Mein Bruder und meine Schwägerin sind beide Lehrer, ich kenne schon sämtliche Geschichten und Erklärungen, warum man pro Jahr 9 Wochen in die Ferien verreisen kann aber im Fall trotzdem nur 5 Wochen Ferien hat. Oder warum man Mittwoch um 4 mit einem Prosecco im Garten sitzt aber trotzdem uh mega streng hat.

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vadim koslov

20.03.2017, 12:39 Uhr

Ich habe das selbe beim meiner ersten Stelle beim Kanton erlebt. Heute in der Privatwirtschaft verdiene ich besser und habe mehr Freiheiten.

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Stefan Schmid

20.03.2017, 09:47 Uhr

@ Fischer. An einer öffentlichen Schule in der Schweiz? Unvorstellbar.

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Olivier Fehr

20.03.2017, 07:56 Uhr

Das wird allerdings die Massenmedien nicht daran hindern, andauernd Gratiswerbung für Apple Produkte zu machen - als beinahe Dauerwerbesendung auf allen Kanälen....

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Pjotr Müller

20.03.2017, 10:17 Uhr

Immerhin rächt sie das Newsnet an Apple damit, dass gewisse Dinge der Website auf Safari nicht richtig funktionieren und Bilder teilweise blass oder Karikaturen mit einem Solarisations-Effekt dargestellt werden.

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Peter Wyss

20.03.2017, 07:17 Uhr

Man muss dazu sagen, dass sie im Callcenter der besagten Firma gearbeitet hat und die Arbeitsbedingungen in allen Callcentern gleich schlecht sind. Dies muss wirklich dringend verbessert werden!

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Reto Suter

20.03.2017, 09:06 Uhr

@Müller & Gruber: Sie halten Leute, deren Hilfe Sie benötigen, für unqualifiziert? Mit solch merkwürdigen Widersprüchen lässt sich die Welt tatsächlich nur schwerlich ändern.

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Peter Gruber

20.03.2017, 08:13 Uhr

Sie sind von allen Kommentatoren einer der wenigen, die es begriffen haben. Die Welt verändern im Callcenter - aha...

26 Empfehlung 0 Melden

Marc Müller

20.03.2017, 07:57 Uhr

Ach ja und wie? Es sind unqualifizierte Jobs, die problemlos wieder ausgelagert werden können.

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Rahel Tanner

20.03.2017, 07:00 Uhr

Diese Erfahrungen zeigen uns doch, wie wichtig Gewerkschaften und Betriebsräte sind. Dafür sollten wir uns hier in Europa weiterhin stark machen. Sonst enden wir alle in dieser Art US-Arbeitshölle.

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Stefan Werner

20.03.2017, 06:26 Uhr

Vielleicht hätte sie vorher die Steve Jobs Biographie lesen sollen. Dieser Führungsstil des "immer mehr fordern, als möglich ist und nie zufrieden sein" war vom obersten Chef so vorgegeben und vorgelebt. Geniale Menschen müssen nicht automatisch auch nette Menschen sein.
Wobei ich glaube, dass die nach Irland oder Indien ausgelagerten Call-Center anderer Grossunternehmen auch nicht unbedingt sehr viel besser sind. Wer bei einer Profitmaschine arbeitet, wird wohl immer wie eine Zitrone ausgepresst.

177 Empfehlung 0 Melden Antworten

R Müller

20.03.2017, 06:17 Uhr

und exakt derartige Unternehmen wollten unsere Wirtschaftselite mit USR III in die Schweiz locken!?

197 Empfehlung 0 Melden Antworten

Fritz Weber

20.03.2017, 09:18 Uhr

Genau, damit sie bestehende Arbeitsplätze reduzieren oder auflösen (optimieren) und dann im Gegenzug Steuern sparen können.

47 Empfehlung 0 Melden

Michael Höchli

20.03.2017, 05:45 Uhr

„Make America Great Again“. Vielleicht entspricht gerade dies Donald Trumps Traum von einer wirtschaftlich wiedererstarkten USA? Die EU wird dabei um legitime Steuern in Mrd-Höhe geprellt, die Shareholder (Aktionäre) profitieren uneingeschränkt, die Stakeholder (Mitarbeiter, Kunden usw.) haben das Nachsehen. Allerdings ist der hier gemachte Vergleich mit Strukturen eines realen Sozialismus ziemlich aberwitzig. Die Vorgänge um Apple erinnern da schon eher an „Animal Farm“ von George Orwell und dem legendären Berkshire-Eber Napoleon, der alles unter seine Kontrolle bringt oder auch Chinas kommunistisches Herrschaftssystem bzw. wild-roher Kapitalismus. Konsumenten weltweit täten gut daran, inskünftig mehr Zurückhaltung gegenüber den Apple-Produkten zu zeigen!

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phil barbier

20.03.2017, 09:16 Uhr

Genau, denn wie wollen Sie eine Nation im aktuellen Wirtschaftsumfeld denn sonst GREAT AGAIN machen als durch Auspressen bis zum letzten Tropfen - das ist systembedingt.
.
Dessen ungeachtet scheint der im Artikel hergestellte Link zur kommunistischen Planwirtschaft natuerlich sehr herbeigesehnt. Denn wir Menschen funktionieren nun mal so und entsprechend anfaellig sind denn auch die von uns konzipierten Systeme mit wenigen Gewinnern im Verhaeltnis zur grossen Anzahl Verlierer.
.
Eine tolle Parodie darueber und auch ueber die psychologischen Beweggruende, dabei mit zu machen liefert Dave Eggers in seinem Roman 'The Circle'. Da macht Mae Holland stellvertretend fuer viele MAs proaktiv in einem System mit, dass sie, solange sie sich zu den 'Gewinnern' zaehlen darf, auf einem Auge blind haelt.

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Colm Weber

20.03.2017, 08:07 Uhr

Alle Mobiltelefone und Computer werden unter schlimmen Umständen in denselben Fabriken Chinas produziert. Wenn Sie also irgendein Smartphone benutzen, sind Sie genauso der Ausnutzung 'mitschuldig', wie wenn Sie apple-Produkte kaufen. Ausser Sie benutzen ein Fairphone.
Um solche Auswüchse zu vermeiden, nützt es nichts, von einem Produkt aufs andere zu wechseln. Es braucht weniger Konsum und bessere Arbeitsbedingungen, vor allem einen besseren Schutz der Arbeitnehmer.

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Marcel Stierli

20.03.2017, 08:05 Uhr

Die EU wird überhaupt nicht geprellt. Die EU stellt diese Mechanism zur Verfügung. Siehe Apple, Starbucks etc. etc. etc. und jene ihre Basis haben. Denken Sie, diese wären hier aktiv hätten sie nicht entsprechenden Närboden zum Beispiel in den Niederlanden, der Schweiz oder Luxembourg? Konsumenten täten gut daran, Zurückhaltung zum Beispiel bei Nestleprodukten zu zeigen. Aber halt, das ist ja eine saubere Schweizer Firma...

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Herbert Anneler

20.03.2017, 03:23 Uhr

Warren Buffet würde aufgrund solcher Infos sofort alle entsprechenden Aktien verkaufen, sollte es solche haben. Eine solche Kultur ist nicht nachhaltig - bald werden die entsprechenden Produkte den Gout des Trashigen haben, denn: Wie innen (im Unternehmen), so draussen (auf dem Markt)! Die Zeichen verdichten sich - vgl. Suizide in China. Wer will schon ein Handy, ab dem Blut klebt?

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Fritz Weber

20.03.2017, 09:48 Uhr

Würde Buffet so handeln hätte er niemals so viel Geld wie er hat.

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Lena Meier

20.03.2017, 08:07 Uhr

Hallo Herbert - Buffet ist in Apple investiert, was angesichts der Cashbergs (200 Mrd) absolut Sinn macht.

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Colm Weber

20.03.2017, 08:01 Uhr

Leider gibt es keine 'sauberen' Mobiltelefone, da alle bei denselben Firmen produziert werden. Ausser das Fairphone!
Dasselbe gilt auch für Computer, Laptops etc.
Es gilt nicht nur, dass man sein Konsumverhalten überdenken und sich informieren muss, sondern dass man auch anfängt, Parteien zu wählen, denen das Wohl der Arbeiter im In- und Ausland am Herzen liegt und nicht die der Finanzwirtschaft...

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Daniel Gebistorf

20.03.2017, 03:12 Uhr

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Trotzdem frage ich mich wie viel persönliche Enttäuschung (oder besser Ent - täuschung) im Interview mitschwingt. Die Frau sagt allen ernstes, sie dachte, sie hätte den Job ihres Lebens, "Die Welt verändern..." - in der Kundenberatung! Unter diesen Umständen kann man nur frustriert sein. Das ist eher ein Problem der Telefonberatungs(-seelsorge)industrie als von Apple. Nur weil einem ein paar Umarmungen ein bisschen komisch vorkommen (geht mir ja auch so, zugegeben), muss ich nicht grad ein Frustinterview in die Welt schreien.

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Sergio Caldo

20.03.2017, 08:03 Uhr

Enttäuschung? 8 Minuten Toilettenpause pro Tag, mit Gang hin und zurück!

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Toni Burger

20.03.2017, 00:42 Uhr

Da sieht man, welche Macht man amerikanischen multinationalen Firmen gibt. Ich weiss von Leuten, die von bei der Übernahme der Nokia Mobilfunksparte durch Microsoft zum Redmonder Konzern wechselten und dann Ähnliches erlebten. Natürlich betrifft das aber auch alle anderen Grosskonzerne, egal von welchem Kontinent. Die moderne Sklaverei ist Realität. Und dank der unerschöpflichen Anzahl potenzieller Angestellten können die ihre Gebahren weitertreiben. Der (Apple-)Kunde am Ende muss sich nur glücklich über seine gekaufte Errungenschaft fühlen. Es lebe die Konsumwelt, der Kapitalismus und die moderne Ausbeutung. Weiter rechtspopulistisch wählen und die Situation verschärft sich. Was ich schon seit den 90ern ausspreche, wird von den meisten belustigt belächelt. Bis sie selbst betroffen sind.

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Toni Burger

20.03.2017, 23:10 Uhr

@Hanspeter Stucker: Die Kritik am Rechtspopulismus ist nicht an Apple gebunden. Ich nutze ja selbst nicht einmal aktiv Apple-Produkte. Wenn, dann ggf. passiv durch Patente. Dass die Rechtspopulisten sich wohl kaum um die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer scheren, zeigt ja schon ganz banal die ewige Diskussion um längere Ladenöffnungszeiten. Dahingehend ist die Kritik gerichtet. Wenn die Arbeitnehmer selbst dies nicht erkennen wollen und rechts wählen, müssen sie eben auch mit Ausbeutung, Konsum (durch Reichere als sie selbst) und den Folgen des Kapitalismus leben. Wer, wie Apple, ewiges Wachstum fordert, geht halt auch über Leichen. Suizide sind da lediglich Kollateralschäden, die dem Erfolg des Geschäfts normalerweise nicht schaden. Sind wir uns dahingehend einig?

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Lars Volk

20.03.2017, 16:30 Uhr

Bitte?? Im Allgemeinen sind Rechtspopulisten gegen die Globalisierung. Und grade die Globalisierung hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Warum soll sich die Situation also verschärfen??

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Reto Stadelman

20.03.2017, 12:40 Uhr

Ich würde ihren Vorwurf an den Rechtspopulismus gerne etwas hinzufügen. Ich kann ihre Meinung nachvollziehen. Das perfide ist: Der Rechtspopulismus ist seit langem die erste Ideologie, die der Globalisierung Knüppel zwischen die Beine wirft. Das ist der sozialen Marktwirtschaft schon lange nicht mehr gelungen. Das ist der Grund, warum ich Rechtspopulisten immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehe...

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Nick Tinner

20.03.2017, 12:20 Uhr

"Und dank der unerschöpflichen Anzahl potenzieller Angestellten können die ihre Gebahren weitertreiben." Korrekterweise sollte es heissen: "Und dank der PFZ können die ihr Gebaren weitertreiben."
"Weiter rechtspopulistisch wählen und die Situation verschärft sich." Korrekterweise sollte es heissen: "Weiter PFZ-Jünger wählen und die Situation verschärft sich."

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Hanspeter Stucker

20.03.2017, 07:59 Uhr

Solange der Mac und das Iphone bei vielen von uns Linksintellektuellen Kultstatus hat und als cool gilt, wird Apple wohl wenig Druck verspüren, solche Zustände oder ihre Steuerpraktiken zu ändern.

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Simon Zeder

20.03.2017, 00:38 Uhr

Was für eine Aussage, dies als "realen Sozialismus/Kommunismus" zu bezeichnen... Extreme Hierarchien und Unterdrückung der Arbeiterschaft durch Höhergestellte ist wohl so ziemlich genau das Gegenteil wofür Kommunismus eigentlich steht.
Genau gegen solche Zustände müsste vorgegangen werden, dies ist nur noch pure Ausbeutung. Aber wenn eine mächtige Firma halt ihre "Business needs" priorisiert... Wie sagt man dann euphorisch: "Eine starke Wirtschaft hilft allen, schafft Arbeitsplätze..." etc.

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Heinz Ryffel

20.03.2017, 10:05 Uhr

Schauen sie bei den ex-kommunistischen Ländern in der Vergangenheit. Genau so war es dort. Möglich wäre es, dass die Theorie es anders meint, heraus kam immer das Gegenteil. Der Vorteil von Apple ist, dass den Unangepassten gekündigt wird, im realen Sozialismus gabs dafür das Lager oder die Psychiatrie.

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Peter Spahr

20.03.2017, 08:48 Uhr

Korrekt wäre "totalitär", was solche Firmen tatsächlich sind.

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Danny Melli

20.03.2017, 00:19 Uhr

Bei dieser Geschichte, vor allem beim zweiten Teil, kommt mir die Apple Werbung "1984" in den Sinn. Wo es darum geht das Apple sich gegen den grossen Bruder auflehnt und die User befreit. Mittlerweile scheint Apple aber selbst zum System geworden zu sein.
2001 habe ich auf OS X gewechselt und fühlte mich als Rebell - obwohl ich für meinen Powermac das 3-4 fache zahlte. Mit den Jahren liefen immer mehr Leute mit iPods umd iPhones rum. Da hat bei mir schon damals eine Rückbesinnung eingesetzt.

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phil barbier

20.03.2017, 09:35 Uhr

;-)
Sorry fuer den Einwand, Herr Melli, doch 2001 auf OSX war man alles andere als Rebell - man war Teil der 'Elite'. Eigentlich war man auf Apple MacIntosh ab den 80er Jahren niemals Rebell, denn an den Unis arbeitete man damals ausschliesslich auf Macs. Ganz zu schweigen von der 'Kreativbranche'.
Mit der unangenehmen Folge, dass, wer nicht IT-Engineering studiert hat, Maschinen halt als gottgegebene oder zumindest in einem gutgemeinten Kollektiv-Umfeld positiver Schwarmintelligenz der gegenseitigen Ueberpruefung erbaute OpenSource-Objekte annimmt und sich gar nicht erst schon mit einem altbackenen, ja biblischen Gedanken der 'Verfuehrung' herumschlaegt (gem. Marx: "Opium fuers Volk).
.
Wir sind physisch und psychisch dem Steinzeitmenschen nun mal naeher als einem Androiden.
:-0

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Pat Plüss

20.03.2017, 00:12 Uhr

Willkommen in der Apple-Hölle! Zwar leiste ich "nur" Support für Menschen, die an deren Produkten verzweifeln - es sind nicht wenige. Den Meisten ergeht es wie Hajo Schumacher. Er hat vor einigen Jahren einen Spiegelbeitrag über das "Nordkorea der Konsumwelt" geschrieben. Leider alles wahr. Viel Spass beim Lesen!

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Peter Wunder

20.03.2017, 08:07 Uhr

Und was empfehlen Sie diesen geplagten Seelen? Doch nicht Windows? Das wäre Saddismus. Oder Linux? Das wäre assistierter Suizid.

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Daniel Gebistorf

20.03.2017, 03:00 Uhr

Wobei der Artikel davon spricht, dass der Niedergang nahe ist. Das war vor fünf Jahren, von Niedergang aber noch keine Spur.

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