Starbucks-Kaffee kostet in Zürich mehr als in Bern

Das Angebot ist gleich, je nach Region fällt der Preis bei der Kaffeekette in der Schweiz jedoch anders aus. Mit einer Ausnahme.

Kein einheitlicher Preis für Starbucks-Kaffee in der Schweiz: Ein Café der Kette aus Seattle in Zürich. (Archiv)

Kein einheitlicher Preis für Starbucks-Kaffee in der Schweiz: Ein Café der Kette aus Seattle in Zürich. (Archiv)

Das Fotografieren der gross über dem Tresen hängenden Angebotstafel mit den Preisen ist in den Starbucks-Cafés verboten, wie eine Schweizer Angestellte sagt. Wer das Angebot in den einzelnen Filialen in der Schweiz dennoch vergleicht, merkt, dass es zwar überall dieselben Kaffeesorten gibt, die Preise dafür sind aber je nach Stadt und Ort unterschiedlich hoch, so eine Recherche von «20 Minuten».

Bei Starbucks im Bahnhof Olten und Bern kostet ein mittlerer Caffè latte (Grande) 6.80 Franken. In Zürich am Stauffacher gibt es diesen für 6.90 Franken. Je nach Kaffeegetränk ist Starbucks in Zürich allerdings auch günstiger: Ein mittlerer Cold Brew Latte kostet in Bern 7.10, in Zürich 7.40 Franken, und Olten schneidet mit 7.60 Franken am teuersten ab. Zwischen Bern und Olten liegt dabei ein Preisgefälle von fast 8 Prozent.

Einheitlich günstig am Automaten

Mit Abstand am günstigsten ist Starbucks am Automaten im Kiosk. Wer dort selbst einen mittleren Caffè latte herauslässt, zahlt dafür 5.40 Franken. Und: Hier ist der Preis in der ganzen Schweiz gleich. Der Kioskkonzern Valora macht die Preise unabhängig von Starbucks.

«Unsere Preise hängen nicht nur von den Zutaten ab, sondern von einer Reihe von Faktoren wie etwa der Miete, die innerhalb eines Landes stark variieren kann», erklärt Starbucks auf Anfrage von «20 Minuten». Ausserdem könnten den Lizenznehmern der einzelnen Starbucks-Cafés die Preise nicht diktiert werden.

Auch die einzelnen K-Kioske von Valora sind zum Teil selbstständig, sie werden wie die Starbucks-Cafés von Lizenznehmern betrieben. Dennoch schafft es Valora, einheitliche Preise durchzusetzen – obwohl die Mieten je nach Standort auch bei den Kiosken unterschiedlich hoch ausfallen.

Unterschiedliche Preisempfehlungen

Bei McDonald's gehören ebenso die meisten Restaurants selbstständigen Lizenznehmern. Der Konzern gibt ihnen lediglich unverbindliche Preisempfehlungen. Beim Big Mac und den meisten anderen Produkten sind sie für ein Land identisch, bei Kaffee fallen aber selbst die Empfehlungen je nach Standort unterschiedlich hoch aus.

«Die unverbindliche Preisempfehlung für Kaffee variiert je nach Ort», sagt Deborah Murith von McDonald's Schweiz. Im Tessin ist die Preisempfehlung für den Latte macchiato 4.90 Franken, für Zürich 5.20 Franken. Weil Kaffee einige Leute in den McDonald's locken kann, gibt es ihn am ersten Montag im Monat kostenlos – in allen Schweizer Filialen.

Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von DerBund.ch/Newsnet.

TA

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