Die Deutschen mögen Rivella nicht

Der Schweizer Getränkehersteller zieht sich aus dem deutschen Markt zurück.

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Blick in die Abfüllanlage in Rothrist AG. (Archiv)

(Bild: Keystone Gaëtan Bally)

Rivella verkauft seine Produkte nicht mehr in Deutschland. Der Aufwand für die Marktbearbeitung und der Ertrag seien in keinem Verhältnis zueinander gestanden, heisst es bei Rivella in Rothrist.

Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte am Freitag einen Bericht in der «Badischen Zeitung». Demnach werden in Deutschland die Rivella-Flaschen definitiv aus den Regalen der Läden verschwinden.

Probleme in Deutschland hatte Rivella insbesondere damit, die Konsumentennachfrage über die Zeit hinweg signifikant zu steigern. Zudem sei im deutschen Markt auch die Gewinnmarge klein. Und zu guter Letzt war auch die Umsetzung des deutschen Pfandsystems schwierig.

Verkauft wurde Rivella nicht in ganz Deutschland, sondern hauptsächlich im süddeutschen Raum. Mit dem Rückzug aus Deutschland schliesst das Schweizer Traditionsunternehmen ein weiteres Kapitel in seinen Bemühungen, im Ausland Fuss zu fassen. Bislang hatte Rivella ausserhalb der Schweiz kaum Erfolg. Die Ausnahme sind die Niederlande und Luxemburg, wo Rivella schon seit Jahrzehnten etabliert ist.

nag/sda

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