Dell-Gewinn bricht um 79 Prozent ein

Der Wandel hin zu Tablets setzt Dell zu: Der US-Konzern erzielte im ersten Quartal 2013 lediglich noch einen Nettogewinn von 130 Millionen Dollar. Der Umsatz ging um 2 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zurück.

Firmengründer Michael Dell will das Unternehmen von der Börse nehmen und sanieren: Ein Mann reinigt an der Cebit das Dell-Logo. (Archivbild)

Firmengründer Michael Dell will das Unternehmen von der Börse nehmen und sanieren: Ein Mann reinigt an der Cebit das Dell-Logo. (Archivbild)

(Bild: Reuters)

Die anhaltende Schwäche auf dem Markt für PC hat Dell einen Gewinneinbruch von 79 Prozent eingebrockt. Für das erste Quartal gab der US-Konzern nach Börsenschluss einen Nettogewinn von 130 Millionen Dollar bekannt. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zurück, lag damit jedoch noch über den Analystenerwartungen von 13,5 Milliarden Dollar. Dell gab keinen Ausblick auf das zweite Quartal.

Der PC-Hersteller hatte die Veröffentlichung seiner Unternehmensergebnisse um fünf Tage vorgezogen. Der Wandel hin zu Tablets setzt dem US-Konzern zu.

Firmengründer Michael Dell will das Unternehmen für 24 Milliarden Dollar von der Börse nehmen und dann sanieren. Die Investoren Carl Icahn und Southeastern Asset Management lehnen dies ab und haben ein Gegenangebot vorgelegt.

kpn/sda

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