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Angeschlagenes Blockchain-Start-up kann Anlegern Geld zurückzahlen

Nach dem Wirbel um Envion zeichnet sich deren Liquidation ab. Anleger sollen Geld erhalten.

Envion wollte Container bei Stromproduktionsanlagen aufstellen, um überschüssige Energie günstig zu nutzen. Foto: PD

Envion wollte Container bei Stromproduktionsanlagen aufstellen, um überschüssige Energie günstig zu nutzen. Foto: PD

Selten liegen steiler Aufstieg und tiefer Fall so nahe beieinander. Ende 2017 startet das in Zug ansässige Blockchain-Start-up Envion furios: Innerhalb eines Monats sammelt es 100 Millionen Dollar. Es sollten Container produziert werden, die nahe bei Stromkraftwerken platziert und dort günstig überschüssige Energie nutzen, um Kryptowährungen zu schürfen. Envion verspricht eine sagenhafte Rendite von bis zu 161 Prozent. Pro Jahr. Mehr als 30000 Anleger folgen weltweit dem Lockruf, angestachelt durch den Hype um Kryptowährungen und Blockchain-Start-ups. Eine Welt, in der tatsächlich einige Leute schon viel Geld verdient, aber auch verloren haben.

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