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7,3 Millionen Dollar für einen abgekupferten Soul-Song

Pharrell Williams und Robin Thicke müssen Marvin Gayes Erben entschädigen.

Plagiatoren: Pharrell Williams (l.) und Robin Thicke. Foto: Rick Wilking (Reuters)
Plagiatoren: Pharrell Williams (l.) und Robin Thicke. Foto: Rick Wilking (Reuters)

Allein in einem Studio in Burbank, begann Pharrell Williams nach einem Rhythmus «zu surfen». Dann suchte der Grammy-Gewinner Akkorde, die sich «gut anfühlen». Als er eine Melodie hatte, die «schimmerte und hängen blieb», schrieb er den Text. In weniger als einer Stunde habe das alles beisammengehabt. Wie von magischer Hand, erklärte er, war der grösste Hit des Jahres 2013 entstanden. «Blurred Lines» spielte über 20 Millionen Dollar ein. Und setzte den spektakulärsten Prozess wegen Verletzung des Urheberrechts in der US-Musikgeschichte in Gang. Diese Woche wurden Williams und der Sänger Robin Thicke verurteilt, 7,3 Millionen Dollar an die Nachkommen von Marvin Gaye zu zahlen, da sie einer seiner ­Aufnahmen ziemlich ungeniert abgekupfert hatten. Doch unter dem Strich bleibt dem Duo noch immer ein satter Gewinn.

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