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37 Milliarden Pfund für drei britische Banken

Im Zuge ihres Banken-Notplans stellt die britische Regierung den Banken Royal Bank of Scotland, HBOS und Lloyds TSB umgerechnet 71,85 Milliarden Franken zur Verfügung.

Wie die Royal Bank of Scotland Group am Montag mitteilte, kauft die Regierung für 5 Milliarden Pfund Vorzugsaktien des Instituts und zeichnet für weitere Aktien im Wert von 15 Milliarden Pfund. Weitere 17 Milliarden Pfund erhalten Lloyds TSB Group und HBOS, die vor einer Fusion stehen. Barclays kündigte eine Kapitalerhöhung um mindestens 6,5 Milliarden Pfund (8,2 Milliarden Euro) ohne Regierungshilfe an.

Die britische Regierung hatte vergangene Woche ein Rettungspaket im Umfang von 50 Milliarden Pfund angekündigt, um die Stabilität auf dem Finanzmarkt wiederherzustellen. Betroffen sind Abbey, Barclays, HBOS, HSBC, Lloyds TSB, Nationwide Building Society, Royal Bank of Scotland und Standard Chartered.

Die deutsche Regierung will im Laufe des Tages einen eigenen Rettungsplan beschliessen, der ebenfalls staatliche Kapitalspritzen für angeschlagene Banken vorsieht.

(SDA)

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