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Unia reicht Petition für Weiterbetrieb der Raffinerie Cressier ein

Die Gewerkschaft Unia hat zur Rettung der Erdöl-Raffinerie in Cressier NE eine Petition mit 2000 Unterschriften gesammelt und sie am Mittwoch dem für kantonale Wirtschaftsbelange zuständigen Neuenburger Staatsrat Thierry Grosjean übergeben.

Mit der Unterschriftensammlung solle der Druck auf die lokale Politik aufrecht gehalten werden, um eine Lösung für einen Weiterbetrieb der Raffinerie mit ihren 260 Angestellten zu finden, teilte die Unia mit. Auch die Banken sollen ihrer sozialen Verantwortung Rechnung tragen, fordert die Petition. Seit Januar steht die Produktion in Cressier aufgrund der Zahlungsunfähigkeit der Raffineriebetreiberin Petroplus still. Die Raffinerie Cressier selbst steht bis Ende März in Nachlassstundung. Die Raffinerie-Direktion und die Sozialpartner müssen bis dann einen Plan zur Weiterführung des Betriebs ausgearbeitet haben, um eine eventuelle Verlängerung der Nachlassstundung zu erreichen. Die Suche nach einem Käufer für die Raffinerie in Cressier geht derweil weiter. In den letzten Wochen haben bereits mehrere Kandidaten ihr Interesse angemeldet, darunter die Investitionsgesellschaft Goldsmith Group und ein aserbaidschanischer Ölkonzern. An diesen liegt es nun, ein erstes Angebot zu unterbreiten.

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