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Unia: Ablehnung des «mickrigen» Angebots der Baumeister

Das Bauarbeiterparlament, die Berufskonferenz Bau der Gewerkschaft Unia, hat «mit Entrüstung vom mickrigen Lohnangebot der Baumeister» Kenntnis genommen und dieses einstimmig zur Ablehnung empfohlen.

In den kommenden Wochen stimmen nun die Bauarbeiter über das Angebot ab. Wie die Gewerkschaft Unia am Samstag mitteilte, hätten die 150 Delegierten «überhaupt kein Verständnis für die geizige Haltung der Baumeister». Diese schlagen eine Lohnerhöhung von 1 Prozent für das kommende Jahr vor: 0,6 Prozent für generelle und 0,4 Prozent für individuelle Lohnerhöhungen. Die Gewerkschaften fordern dagegen 150 Franken mehr Lohn pro Monat. Bei einem durchschnittlichen Lohn entspricht dies einer Erhöhung von rund 2,7 Prozent. Die Unia lehnt das Baumeister-Angebot ab, weil «ausgerechnet das boomende Bauhauptgewerbe mit den besten Aussichten für die nahe Zukunft ein im Branchenvergleich ausserordentlich mieses Lohnangebot macht». Am Freitag waren die Baumeister einer geplanten fünften Verhandlungsrunde fern geblieben. Die Gewerkschaft Unia forderte am Samstag die Arbeitgeber auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren «und ein besseres Angebot zu unterbreiten». Notiz an die Redaktion: folgt mehr

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