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Umstrittene Ölbohrung vor Falkland-Inseln bislang erfolglos

London Die zwischen Grossbritannien und Argentinien umstrittene Öl-Bohrung vor den Falkland-Inseln im Südatlantik ist bisher ohne Erfolg geblieben.

Bis zu einer Tiefe von 1313 Metern sei kein Öl gefunden worden, teilte die britische Desire Petroleum am Mittwoch mit. Die Bohrung soll nun bis auf eine Tiefe von 1670 Metern getrieben werden. Der Aktienkurs von Desire Petroleum brach nach der Mitteilung um 25 Prozent ein. Experten hatten bereits im Vorfeld das Risiko einer Fehlbohrung als gross eingeschätzt. Argentinien hält die Suche nach Öl vor den Inseln für illegal und hat die Verschiffung von Röhren für das Vorhaben blockiert. Grossbritannien hatte im Vorfeld gegen ein argentinisches Gesetz protestiert, das die Falkland-Inseln zum Bestandteil Argentiniens erklärte. Im Seegebiet um die Inseln, die in Argentinien Malvinen heissen, vermutet die Geologische Gesellschaft der USA 17 Milliarden Barrel (je 159 Liter) Öl sowie Gasvorkommen, deren Menge 9 Milliarden Barrel Öl entspricht. 1982 hatte die damalige argentinische Militärjunta die Insel besetzt; Grossbritannien eroberte sie in einem mehrwöchigen Krieg zurück.

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