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Umsatz mit strukturierten Produkten im September gesunken

Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Derivatebörse Scoach ist im September gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken: Er belief sich auf 2,63 Milliarden

Fr. und lag damit um rund 27 Prozent unter dem August-Wert, dem bisher besten Monat des Jahres. Im Vormonatsvergleich fiel vor allem der Umsatz mit Partizipationsprodukten um gut 55 Prozent auf 0,51 Milliarden Franken. Der grösste Umsatz wurde mit Hebelprodukten erzielt, die auf 1,43 Milliarden Fr. kamen; im Vormonatsvergleich lag der Umsatz in diesen Produkten aber um 8,9 Prozent tiefer. Per Ende September 2012 waren 34'680 Produkte kotiert, wobei der Grossteil (22'824 oder knapp 66 Prozent) Hebelprodukte waren, wie dem Quartalsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) vom Dienstag zu entnehmen ist. Die zweitgrösste Kategorie waren die Renditeoptimierungs-Produkte mit 7'469 oder einem Anteil von knapp 22 Prozent. Neuemissionen gab es im Berichtmonat 3'106, davon 2'446 Hebelprodukte oder rund 79 Prozent. Die fünf grössten Emittenten kotierter Strukturierter Produkte im September 2012 waren die UBS (Marktanteil: 30,6 Prozent), die Bank Vontobel (18,6 Prozent), die ZKB (17,6 Prozent), die Bank Julius Bär (12,9 Prozent) und die Credit Suisse (8,4 Prozent). Der Anteil der restlichen Emittenten betrug 11,8 Prozent. Gemäss den aktuellsten vorliegenden Zahlen waren per Ende Juli 2012 4,20 Prozent (Vormonat 4,31%) der Gesamtvermögen in den Kundendepots der Banken strukturierte Produkte. Der Gesamtwert dieser Produkte lag mit 184 Milliarden Fr. um 1 Milliarden Fr. höher als im Monat davor.

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