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Troika verschiebt Gespräche über Hilfen für Zypern um eine Woche

Nikosia Die Troika aus EU, EZB und IWF hat ihren für Mitte Juli geplanten Besuch in Zypern und die Gespräche über die von dem Land erbetenen Hilfen um eine Woche verschoben.

Die Experten wollten mehr Zeit, um den Bedarf Zyperns zu bewerten, teilte das zyprische Finanzministerium am Donnerstag mit. Der Besuch der Vertreter von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds war ursprünglich für kommende Woche geplant. Mit der Verschiebung dürften sich nun die Hoffnungen Zyperns zerschlagen, dass noch im Juli die Gespräche abgeschlossen werden könnten. Die Troika hatte vergangene Woche in Zypern Informationen gesammelt und sollte Mitte Juli zu Gesprächen zurückkehren. Die Experten wollten die gesammelten Informationen genauer prüfen und nun möglicherweise bis 23. Juli zurückkehren, sagte ein Vertreter des Finanzministeriums. Das hoch verschuldete Zypern hatte am 25. Juni finanzielle Unterstützung aus den Euro-Rettungsschirmen beantragt. Es ist das fünfte Euro-Land, das internationale Hilfen braucht. Zyperns Volkswirtschaft ist eng mit der Griechenlands verknüpft, das ebenfalls hoch verschuldet ist und nur mit internationalen Hilfen über Wasser gehalten wird. Zypern steckt tief in der Rezession und leidet unter dem starken Engagement seiner Banken in Griechenland.

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