Zum Hauptinhalt springen

Trichet: Bini Smaghi kann nicht zum Rücktritt gezwungen werden

Brüssel Der scheidende EZB-Chef Jean-Claude Trichet hat einen erzwungenen Rücktritt des italienischen EZB- Direktoriumsmitglieds Lorenzo Bini Smaghi ausgeschlossen.

Es sei allein Bini Smaghis Entscheidung, als zweiter Italiener im Gremium zu bleiben. «Er ist Teil des Direktoriums, er hat seinen eigenen Vertrag und, wie Sie wissen, ist die EZB unabhängig», sagte Trichet am frühen Donnerstagmorgen vor Journalisten nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Mit dem Führungswechsel in der Europäischen Zentral-Bank (EZB) Ende des Monats wird der Italiener Mario Draghi auf den Franzosen Trichet folgen. Damit werden zwei Italiener in der Chefetage der Bank sitzen, während Frankreich nach dem Ausscheiden von Trichet nicht mehr vertreten ist. Um einen Streit mit Frankreichs Staats-Präsident Nicolas Sarkozy zu entschärfen, hatte Italiens Premier Silvio Berlusconi am Sonntag den Rücktritt Bini Smaghis gefordert. Wenn sein Landsmann vorzeitig gehe, könne eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Italien und Frankreich vermieden werden, hatte Berlusconi in Brüssel gesagt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch