Zum Hauptinhalt springen

Total und CNOOC zahlen Milliarden für Ölfelder in Uganda

London Im Rennen um neue Ölquellen in Afrika setzt der französische Total auf Uganda.

Das Unternehmen übernimmt von der britischen Fördergesellschaft Tullow Oil ein Drittel an Ölfeldern um den Albert-See. Ein weiteres Drittel verkauft Tullow nach den Firmenangaben vom Mittwoch an den chinesischen Ölkonzern CNOOC. Das übrige Drittel behält Tullow. Total und CNOOC zahlen insgesamt 2,9 Milliarden Dollar. Die beiden Partner sollen zugleich beim Aufbau einer kleineren Raffinerie sowie einer Pipeline bis zur ostafrikanischen Küste helfen. Bis zu 10 Milliarden Dollar sollen nach Tullow-Angaben in die Erschliessung der Ölfelder investiert werden. Dort vermutet das Unternehmen Vorkommen von einer bis zu 3,5 Milliarden Barrel. In der Schwebe ist allerdings ein Steuerstreit des Konzerns mit der Regierung Ugandas. Diese verlangt insgesamt 472 Millionen Dollar. Tullow geht von einer deutlich geringeren Steuerschuld aus. Experten zufolge wird Ostafrika eine wichtige neue Öl- und Gasförderregion. Tullow hat auch Kenia im Blick, andere Unternehmen setzen auf Tansania.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch