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Thurgauer Kantonalbank verbucht dank Sondereffekten Gewinnzunahme

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat den Gewinn im ersten Halbjahr trotz tieferer Einnahmen im Kerngeschäft gesteigert.

Der Überschuss nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 11,7 Prozent auf 33 Mio. Fr. zu. Dies gelang dank tieferen Wertberichtigungen, dem Verkauf einer Liegenschaft und einer geringeren Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken, wie die TKB am Dienstag mitteilte. Die Bank habe ihre Kreditrisiken im Griff und das Kreditportefeuille sei gesund. Die Hypothekarkredite nahmen vor dem Hintergrund rekordtiefer Zinsen um 1,5 Prozent auf 12,77 Mrd. Fr. zu, wobei die TKB die Vergabekriterien nicht gelockert haben will. Die gesamte Bilanzsumme wuchs nur knapp halb so schnell, um 0,7 Prozent auf 15,79 Mrd. Franken. Im Zinsgeschäft liessen der Margenschwund und die Absicherung des Zinsänderungsrisikos den Erfolg um 7,5 Prozent auf 93,2 Mio. Fr. sinken. Im Handelsgeschäft brach der Erfolg gar um 60,3 Prozent auf 3,7 Mio. Fr. ein, was die TKB mit volatilen Märkten und der Euro- Schwäche begründet. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich dagegen um 5,6 Prozent auf 30,5 Mio. Franken. Die Zahl der Vollzeitstellen bei der 30 Standorte zählenden Staatsbank sank in den sechs Monaten um 17 auf 647. Der Betriebsaufwand sank deshalb um 1,4 Prozent auf 74 Mio. Franken. Dennoch ging der Bruttogewinn insgesamt um 22 Prozent auf 56,1 Mio. Fr. zurück. Die TKB geht deshalb nicht mehr davon aus, 2010 dass anvisierte Jahresziel von 136 Mio. Fr. zu erreichen. Notiz an die Redaktion: (Im Regionaldienst Ostschweiz erhalten Sie nach der Medienkonferenz eine ausführliche Fassung.)

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