Zum Hauptinhalt springen

Telekom-Ombudsstelle möchte Beratung anbieten können

Die Ombudsstelle für Telekom Ombudscom hat im vergangenen Jahr 1137 Fälle behandelt.

Die Zahl ist ungefähr gleich wie im Vorjahr. Rasant gestiegen sind allerdings die Anfragen, weil viele Telekom-Kunden die Schlichtungsstelle für eine Beratung halten. Die Stelle registrierte über 3400 schriftliche oder telefonische Anfragen, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde. Das seien 40 Prozent mehr als 2010. Die Ombudsstelle könne der Funktion einer Beratungsstelle aber nicht gerecht werden, hiess es. Die unabhängige und neutrale Schlichtungsstelle zwischen den Telekom-Anbietern und deren Kunden könne nur Auskünfte zu Verfahrensabläufen geben. Dies sei unbefriedigend, hiess es. Um Informationen über Kündigungstermine oder andere Empfehlungen im Umgang mit den Telekomkonzernen zu geben, bräuchte die Stelle eine klar definierte Beratungstätigkeit. Bei den Beschwerden stechen Streitigkeiten wegen nicht verlangter Leistungen hervor, wie die Stelle weiter berichtete. Die Zahl solcher Beschwerden verdoppelte sich auf knapp 1000. Kunden wüssten oft nicht, dass sie bei Anwerbung über das Telefon oder auf der Strasse mündliche und damit gültige Verträge eingingen. Ein Problem, mit dem sich die Ombudsstelle oft beschäftigte, waren hohe Roaminggebühren im Ausland. Gerade mit Smartphones und entsprechend hohen Datenvolumen entstehen Abonnenten unbewusst oft hohe Kosten. Dabei müssen laut der Ombudsstelle die Kunden ihrer Eigenverantwortung bewusst sein, die Anbieter aber auch verständlich informieren.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch