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Synthes knackt im dritten Quartal erstmals 1-Milliarden-Umsatzmarke

Die schweizerisch-amerikanische Medizinaltechnikfirma Synthes hat im dritten Quartal beim Umsatz erstmals die Marke von 1 Milliarden

Dollar geknackt. Wie das Unternehmen am Mittwochmorgen mitteilte, erhöhte sich der Quartalsumsatz um 11 Prozent auf 1,007 Milliarden Dollar. Auf die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs gesehen resultierte ein Wachstum von 10 Prozent auf 1,693 Milliarden Dollar. Wachstumstreiber war die Region Asien-Pazifik mit plus 26,7 Prozent im Dreivierteljahr und knapp 30 Prozent im dritten Quartal. Der Absatz Nordamerika wuchs in den ersten neun Monaten um 5,5 Prozent und im dritten Quartal um 5,1 Prozent. Europa legte um 13 respektive 17,3 Prozent zu, der «Rest der Welt» um 11 und 10,4 Prozent. Verwaltungsratspräsident und Konzernchef Michel Orsinger zeigte sich gemäss Communiqué überzeugt von der Strategie des Unternehmens. Synthes sei trotz anhaltenden wirtschaftlichen Drucks in den reiferen Märkten gut aufgestellt. Das Unternehmen will seinen Marktanteil in den vier Produktegruppen weltweit weiter ausbauen. Zudem will es seine Produktivität steigern und die Organisation anpassen. Der Implantatehersteller Synthes wird demnächst vom Pharma- und Konsumgütergiganten Johnson & Johnson übernommen. J&J legte dafür 21 Milliarden Dollar auf den Tisch und realisiert damit den grössten Zukauf seiner Firmengeschichte.

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