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Die Swiss prüft Anpassung der Route für Japan-Flüge

Sind die Flugrouten nach Japan nach dem jüngsten Raketenabschuss aus Nordkorea noch sicher? Die Swiss wägt die Risiken ab.

Eine Boeing 777-300ER der Swiss im Landeanflug auf Kloten ZH. (14. August 2014)
Eine Boeing 777-300ER der Swiss im Landeanflug auf Kloten ZH. (14. August 2014)
Christian Beutler, Keystone

Nachdem Nordkorea eine Rakete über Japan hinweggeschossen hat, prüfen die Fluggesellschaften Swiss und Lufthansa eine Anpassung der Route für Japan-Flüge. Sie sind dafür in Kontakt mit den zuständigen Behörden.

Lufthansa, die Muttergesellschaft der Swiss, habe noch nicht über eine Routenänderung für Flüge von und nach Japan entschieden, sagte eine Swiss-Sprecherin am Dienstag der Nachrichtenagentur SDA. Die Risiken müssten noch abgeschätzt werden.

Luftraum wird bereits umflogen

Seit mehr als einem Jahr bereits werde der Luftraum Nordkoreas umflogen, fügte die Sprecherin an. Nach den Tests von Interkontinentalraketen im Juli sei die Flugroute von und nach Japan erneut angepasst worden, was die Flugzeit etwas verlängert habe.

Das japanische Warnsystem hat reagiert: Passanten in Südkorea sehen Nachrichten über den nordkoreanischen Raketenstart. (29. August 2017)
Das japanische Warnsystem hat reagiert: Passanten in Südkorea sehen Nachrichten über den nordkoreanischen Raketenstart. (29. August 2017)
Ahn Young-joon, Keystone
Teile der Rakete sind östlich der japanischen Hauptinsel Hokkaido niedergegangen: Südkoreanische Nachrichten. (29. August 2017)
Teile der Rakete sind östlich der japanischen Hauptinsel Hokkaido niedergegangen: Südkoreanische Nachrichten. (29. August 2017)
Ahn Young-joon, Keystone
Nordkorea setzt sich immer wieder über UNO-Resolutionen hinweg, welche Tests mit ballistischen Raketen verbieten. (Archivbild)
Nordkorea setzt sich immer wieder über UNO-Resolutionen hinweg, welche Tests mit ballistischen Raketen verbieten. (Archivbild)
KCNA, Keystone
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Bestünde konkrete Gefahr durch einen Raketentest, würden die Piloten zudem direkt von den japanischen Behörden informiert. «Die Crew kann so die Route auch während des Fluges anpassen», erklärte die Swiss-Sprecherin.

SDA/oli

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