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Stromkonzern Repower von möglicherweise Beratungsfirmen betrogen

Der Bündner Stromkonzern Repower ist nach eigenen Angaben «mit hoher Warscheinlichkeit» von zwei Beratungsfirmen betrogen worden.

Die Unternehmen aus der IT-Branche sollen überhöhte Rechnungen gestellt und nie erbrachte Leistungen verrechnet haben. Repower arbeitete mit den Beratungsfirmen «bei einem grösseren Projekt zusammen». Ein ehemaliger Angestellter der Repower wird der Mittäterschaft verdächtigt, wie das Energieunternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Repower deckte die Betrügereien selber auf und reichte Strafanzeige ein. Das schnelle Handeln des Stromkonzerns und der Staatsanwaltschaft Graubünden sowie eine sofort verfügte Sicherstellung von Vermögenswerten haben laut Repower den Schaden auf ein Minimum begrenzen können. Die genaue Deliktsumme wird noch abgeklärt. Das Unternehmen erwartet keine Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft sind noch in Gang. Bis zum rechtsgültigen Abschluss des Falls gilt die Unschuldsvermutung.

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