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Deutsche Bank erreicht massive Senkung der Strafe

Berichten zufolge soll die Höhe der Forderung, die das Unternehmen in den USA zahlen soll, um mehr als die Hälfte des ursprünglichen Betrages reduziert werden.

Gute Nachrichten für die Deutsche Bank: Fensterputzer am Hauptgebäude in Frankfurt. (Archivbild)
Gute Nachrichten für die Deutsche Bank: Fensterputzer am Hauptgebäude in Frankfurt. (Archivbild)
Arne Dedert, Keystone

Die Deutsche Bank hat eine deutliche Absenkung ihrer Strafzahlung in den USA erreicht. Wie die Nachrichtenagentur AFP heute aus mit dem Dossier vertrauten Kreisen erfuhr, soll die Summe von 14 Milliarden Dollar auf 5,4 Milliarden Dollar herabgesetzt werden. Dies habe die Bank in Verhandlungen mit dem US-Justizministerium erreicht. Die Einigung werde möglicherweise schon in den nächsten Tagen verkündet. Die Anleger reagierten begeistert.

Die ursprüngliche Forderung hatte heftige Spekulationen über einen mögliche Notfallplan der Bundesregierung zur Existenzsicherung der Deutschen Bank ausgelöst, da das Finanzinstitut nicht über die Reserven verfügt, um eine derartig hohe Summe zu zu zahlen. Sie hat 5,5 Milliarden Euro für Rechtsstreitigkeiten zurückgelegt.

Börse reagiert

Die Deutsche Bank hatte jedoch von Anfang an erklärt, dass sie die 14 Milliarden Dollar nicht zahlen werde, und auf ihre Verhandlungen mit dem US-Justizministerium gesetzt. Auch die Anleger liessen sich offenbar umstimmen. Im Laufe des Tages kletterte der Aktienkurs wieder nach oben und notierte am Nachmittag wieder im Plus. Nach Bekanntwerden der Absenkung der Strafzahlung schoss der Kurs dann nach oben. Zum Handelsschluss notierte die Aktie 6,39 Prozent im Plus und kostete 11,57 Euro.

AFP/nag

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