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Steuerabkommen mit Italien kann verhandelt werden

Aussenminister Didier Burkhalter befindet sich auf einem Arbeitsbesuch in Rom. Dort hat er seinen italienischen Amtskollegen Giulio Terzi getroffen – und konnte dabei einen Erfolg erzielen.

Wollen eine Einigung zwischen ihren Ländern: Bundesrat Didier Burkhalter und der italienische Aussenminister Giulio Terzi. (13. September 2012)
Wollen eine Einigung zwischen ihren Ländern: Bundesrat Didier Burkhalter und der italienische Aussenminister Giulio Terzi. (13. September 2012)
Keystone

Der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter hat sich mit seinem italienischen Amtskollegen Giulio Terzi über den Beginn der Verhandlungen zum Steuerabkommen verständigt. Die Gespräche sollen am 24. September beginnen.

Dies sagte Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), im Anschluss an ein Treffen Burkhalters mit Terzi in Rom.

Im vergangenen Juni hatten Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und der italienische Regierungschef Mario Monti den Willen bekräftigt, den Steuerstreit zwischen den beiden Ländern mit einem Abkommen beilegen zu wollen. Dieses soll nach dem Modell des Steuerabkommens mit Deutschland gestaltet werden.

Schritt hin zur Einigung

Die Fixierung eines Datums für den Verhandlungsstart ist ein Schritt hin zur Einigung bei fünf Themen. Zu den Streitfragen gehören etwa die schwarzen Listen in Rom über Personen und Unternehmen aus der Schweiz. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien leiden seit Jahren wegen Unstimmigkeiten bei Steuer- und Finanzfragen.

Bei Burkhalters Visite in Rom wurde nach Auskunft von Crevoisier zudem eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern mit einem gemeinsamen Aktionsplan ins Auge gefasst. Die erste Etappe auf diesem Weg sei die Weltausstellung in Mailand im Jahr 2015.

Der Vorsteher des Aussendepartements und sein italienischer Amtskollege unterhielten sich ausserdem über die institutionellen Beziehungen Schweiz-Europa, die Krise in Syrien sowie die Neat.

SDA/ses

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