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Steuer auf österreichischem Schwarzgeld in Liechtenstein

Wien Österreich und Liechtenstein verhandeln über ein Abkommen zur Besteuerung von österreichischem Schwarzgeld.

Das bestätigten das Finanzministerium in Wien und der liechtensteinische Regierungschef Klaus Tschütscher am Freitag der Nachrichtenagentur APA. Der Ansatz der österreichischen Regierung sieht vor, bisher in Liechtenstein liegendes und nicht versteuertes Geld von Österreichern einmalig mit einer Abgeltungssteuer zu belegen. Der genaue Prozentsatz soll unter anderem davon abhängen, wie lange das Geld schon in Liechtenstein liegt, und sei noch Gegenstand der Gespräche, sagte Sprecher des österreichischen Finanzministeriums, Harald Waiglein, gegenüber der APA. Zudem sollen künftige Zinserträge versteuert werden. Dabei sei wichtig, auch das in dem Fürstentum liegende Stiftungsvermögen miteinzubeziehen, sagte Waiglein. Der österreichische Fiskus würde das Geld erhalten, jedoch keine Informationen über die Identität der Betroffenen, hiess es vom Ministerium weiter.

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