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Starker Franken drückt Bossards Quartalsumsatz ins Minus

Der Schraubenhändler Bossard hat im dritten Quartal 2011 einen markante Einbussen erlitten.

Nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr noch das beste Resultat seiner Geschichte erzielt hatte, schrumpfte nun der Umsatz um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere der starke Franken drückte das Quartalsergebnis nach unten. So habe im dritten Quartal in Lokalwährung gerechnet ein Umsatzplus von 3,9 Prozent zu Buche gestanden, teilte Bossard am Dienstag in einem Communiqué mit. Unabhängig davon liefen aber auch die Geschäfte in Asien nur schleppend, was zu einem Umsatzrückgang von 22,2 Prozent (-7,2 Prozent in Lokalwährung) führte. Als Grund führt Bossard die weltweite Abschwächung der Nachfrage im Elektronikbereich auf, die die exportorientierten Unternehmenskunden in Asien besonders zu spüren bekämen. In den Monaten Januar bis September betrug der Umsatz 361,7 Millionen Franken, was nach Berücksichtigung der Wechselkursverluste ein Minus von 0,5 Prozent ergebe, so Bossard. Wiederum in Lokalwährung gerechnet wären es nach Angaben des Unternehmens 11 Prozent Plus gewesen. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Bossard mit einem Umsatz in der Grössenordnung von 460 Millionen Fr. und einem Gewinn von rund 40 Millionen Franken. 2010 hat der Umsatz 477,6 Millionen Fr. und der Gewinn 44,9 Millionen Fr. betragen.

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