Milliardärssöhne streiten um Schloss Weinfelden

Zwei Halbbrüder, ein Milliardenvermögen und ein Testament mit Klauseln – der Erbstreit der Bankerfamilie von Finck.

Märchenhaft: Auf Schloss Weinfelden wohnt August von Finck. Das will Helmut von Finck ändern. Foto: Marcel Vogt (ETH-Bibliothek)

Märchenhaft: Auf Schloss Weinfelden wohnt August von Finck. Das will Helmut von Finck ändern. Foto: Marcel Vogt (ETH-Bibliothek)

Ein steiler Weg schlängelt sich durch kahle Weinberge hinauf. Grauer, trockener Wald. Noch eine Kurve, die Strasse wird etwas steiler. Erst wenige Meter vor der Einfahrt lichtet sich der Wald und gibt den Blick auf ein gut erhaltenes Jagdschloss frei. Braune Türmchen, Hunderte Jahre altes Gemäuer, Schiessscharten. Davor perfekt gestutzter Rasen und windschiefe Osterglocken. Ein rotes Schild verbietet den Zutritt. Aus sicherer Entfernung sind vergitterte Türen und Fenster zu sehen. Die Zugbrücke, die das Schloss von der Aussenwelt trennen könnte, scheint noch zu funktionieren. Die Stahlketten sind neu. Wer hier reinwill, hat es schwer.

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