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Staatsanwältin fordert 3½ Jahre Gefängnis

Die Ex-KPT-Verwaltungsräte Walter Bosch und Bernhard Liechti hätten in die eigene Tasche gewirtschaftet, sagte die Anklägerin 
in ihrem Plädoyer. Die Verteidiger forderten Freisprüche und übten massive Kritik an der Arbeit der Staatsanwältin.

Die Staatsanwaltschaft fordert je dreieinhalb Jahre Gefängnis für die Ex-KPT-Verwaltungsräte Walter Bosch (r.) und Bernhard Liechti.
Die Staatsanwaltschaft fordert je dreieinhalb Jahre Gefängnis für die Ex-KPT-Verwaltungsräte Walter Bosch (r.) und Bernhard Liechti.
Peter Schneider, Keystone

Das dreiköpfige Gericht und die Zuhörer mussten im Saal 220 des Berner Amthauses Sitzleder beweisen. Jeweils über zwei Stunden lang trugen die Staatsanwältin und die beiden Verteidiger ihre Plädoyers vor. Vor dem Kantonalen Wirtschaftsstrafgericht stehen seit Montag Walter Bosch, der frühere Verwaltungsratspräsident der Berner Krankenversicherung KPT, und Bernhard Liechti, der frühere Vizepräsident der KPT. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen ungetreue Geschäftsbesorgung im ­Zusammenhang mit der – schliesslich ­gescheiterten – Fusion mit der Zürcher Sanitas im Jahr 2010 vor.

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