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Sportartikelhändler hoffen nach Umsatzeinbussen auf Erholung

Die Schweizer Sportartikelhändler sind nach einem Umsatzeinbruch im vergangenen Jahr etwas optimistischer für die anstehende Wintersaison.

Im laufenden Quartal liegen die Umsätze über der Vorjahresperiode, die von der Euro-Krise geprägt war. Der Winter 2012 verspreche für die Sportfachgeschäfte besser zu werden als im Vorjahr, sagte Claude Benoit, Präsident des Branchenverbandes ASMAS, am Dienstag an einer Medienkonferenz in Zug. Er verwies auf die frühen ersten Schneefälle und den nachlassenden Effekt der Frankenstärke wegen des Euro-Mindestkurses. Die Einbussen aus dem letzten Jahr kann der Sportdetailhandel mit seinen rund 1680 Geschäften, 9200 Angestellten und 1100 Lernenden aber nicht so schnell wettmachen: 2011 brach der Umsatz um 11,5 Prozent ein. 2012 dürfte insgesamt ein weiterer Rückgang um 2 Prozent folgen. Dank der guten Schneesituation lag zwar das erste Quartal 2012 um 3 Prozent über dem Vorjahresquartal. Enttäuschend verlief dann aber das Sommerhalbjahr: Trotz Fussball-Europameisterschaft und Olympischen Spielen fiel der Umsatz im zweiten Quartal um 7 Prozent und im dritten Quartal um 3 Prozent. «Von den Sportgrossanlässen haben wir nichts gespürt», sagte Benoit.

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