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Spanische Regierung kürzt Gehälter von Staatsmanagern

Madrid Die Manager der spanischen Staatsunternehmen müssen wegen der Finanzkrise drastische Gehaltskürzungen in Kauf nehmen.

Die spanische Regierung beschränkte die Löhne auf 105'000 Euro im Jahr. Damit verdienen die führenden Chefs der grössten Staatsunternehmen im Durchschnitt 25 bis 30 Prozent weniger, wie es in einer Regierungsmitteilung vom Freitag hiess. Für die Manager von mittleren und kleineren Staatsbetrieben gilt künftig ein Gehaltslimit von 80'000 beziehungsweise 55'000 Euro. Zudem werden Naturalien als Zahlungsmittel abgeschafft. Dazu gehören die in Spanien bei Staatsunternehmen übliche Zahlung von Wohnungskosten und Versicherungen. In den Verwaltungsräten der staatlichen Betriebe werden ausserdem Hunderte von Stellen gestrichen. Die seit Ende Dezember amtierende Regierung Rajoy hatte vor kurzem bereits die Gehälter von Vorsitzenden und führenden Managern der Banken, die staatliche Hilfe erhalten haben, auf 600'000 und 300'000 Euro im Jahr begrenzt. Spanien hat sich gegenüber der EU-Kommission in Brüssel verpflichtet, das Haushaltsloch in diesem Jahr auf 4,4 Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken. Nach Regierungsangaben lag der Fehlbetrag Ende 2011 bei gut 8 Prozent.

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