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Spaniens Notenbank rechnet mit geringerem Haushaltsdefizit

Madrid Die spanische Notenbank rechnet angesichts des Sparkurses der Regierung in Madrid in diesem Jahr mit einem deutlich geringerem Haushaltsdefizit.

Der Fehlbetrag werde wohl nur bei 6,2 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, teilte die Zentralbank am Mittwoch mit. Vor einem Jahr hatten die Notenbanker noch mit 8,9 Prozent Defizit gerechnet. Durch die Sparmassnahmen, die seit Mai auf den Weg gebracht wurden, habe sich das Blatt für den Haushalt gewendet. Für das kommende Jahr sei ein weiterer Defizitabbau auf 5,2 Prozent in Sicht. Die Wirtschaft werde sich aber nur langsam erholen. Auch die Arbeitslosigkeit sinke nur allmählich. Die spanische Notenbank rechnet für das laufende Jahr mit 0,8 Prozent Wachstum und für 2012 mit einem Plus von 1,5 Prozent. Sie ist damit deutlich pessimistischer als die Regierung in Madrid. Zudem bleibt die Zahl der Arbeitslosen nach Einschätzung der Zentralbank hoch: Im Jahresschnitt liege die Arbeitslosenquote in diesem Jahr bei 20,7 Prozent und 2012 bei 20,4 Prozent. Immerhin wende sich das Blatt in der zweiten Jahreshälfte 2011 und die Zahl der Arbeitslosen gehe zurück, schrieben die Experten.

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