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Spanien plant neue Sparmassnahmen

Madrid Spanien ergreift im Kampf gegen die Schuldenkrise neue Sparmassnahmen.

Wie Regierungssprecher José Blanco am Mittwoch mitteilte, will Madrid die Ausgaben der staatlichen Krankenversicherung für Medikamente kürzen. Die Ärzte sollten weniger Arzneimittel verschreiben, und die Patienten sollten mit den Medikamenten sparsamer umgehen. Zudem wolle die Regierung bei den Grossunternehmen die Erhebung einer Sondersteuer auf einen früheren Zeitpunkt vorziehen. Die Massnahmen sollen an diesem Freitag vom Kabinett gebilligt und in der kommenden Woche auf einer Sondersitzung des Parlaments im Eilverfahren verabschiedet werden. Damit will die Regierung den Staatshaushalt um 5,0 Milliarden Euro entlasten. Die Zinssätze der spanischen Staatsanleihen waren Anfang August drastisch gestiegen. Die Risikoaufschläge drohen die Finanzierung der Schulden erheblich zu verteuern.

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