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S&P warnt erneut vor Herabstufung von Eurostaaten und Banken

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat erneut vor einer Herabstufung von Staaten und Banken in Europa gewarnt.

Auf der Liste für ein potenzielles Downgrade stünden inzwischen 25 staatliche Schuldner und 42 Banken aus Europa, sagte S&P-Analystin Diane Vazza am Dienstag. Die Ratingagentur Fitch blickt ihrerseits wegen der Schuldenkrise in der Eurozone auch auf die Bonitätsnoten mehrerer osteuropäischer Staaten mit mehr Skepsis. Fitch senkte am Dienstag den Ausblick für Bulgarien, Tschechien, Lettland und Litauen auf stabil von zuvor positiv, wie das Unternehmen mitteilte. Die Wahrscheinlichkeit einer Hochstufung in den kommenden zwölf Monaten sei für die Länder gesunken. Fitch begründete den Schritt mit den engen Verknüpfungen zur Eurozone. Bulgarien und Lettland werden von Fitch derzeit mit der Note BBB-, Litauen mit BBB und die Tschechische Republik mit A bewertet. Alle vier Länder sind keine Mitglieder der Eurozone. S&P hatte in der vergangenen Woche gedroht, vor dem Hintergrund der Schuldenkrise fast alle Mitglieder der Eurozone herabzustufen, darunter Deutschland. Je besser die Bonitätsnote ist, desto billiger kann sich ein Land in der Regel Geld von Investoren leihen. Hintergrund der drohenden Herabstufungen ist die Schuldenkrise in der Eurozone.

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