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Sorgen um weltweite Konjunktur lasten auf asiatischen Börsen

Tokio Die Furcht vor globalen Wachstumseinbrüchen hat die asiatischen Börsen am Dienstag ins Minus gedrückt.

Der Internationale Währungsfonds senkte seine Wachstumsprognosen auf breiter Front und trübte damit die Stimmung. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Minus von 1,06 Prozent bei 8769 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 1,28 Prozent nach auf 727 Punkte. Auch an den übrigen asiatischen Märkten dominierten die negativen Vorzeichen. Die Börse in Taiwan tendierte mit 0,31 Prozent im Minus, in Singapur gaben die Werte 0,11 Prozent nach. Gegen den Trend tendierte der Aktienmarkt in Hongkong mit einem Plus von 1,15 Prozent. Der IWF hatte am Dienstag auch die Wachstumsprognose für China, die grösste Volkswirtschaft Asiens, gesenkt. Für die Weltwirtschaft kappte er die Prognose für dieses Jahr auf nur noch 3,3 und das nächste Jahr auf 3,6 Prozent. Gleichzeitig warnte der IWF die USA und Europa, dass die dortigen wirtschaftlichen Probleme die weltweite konjunkturelle Abkühlung in die Länge ziehen könnten. Mit Sorge blickten die Anleger auch auf die Berichtssaison in den USA, die am Dienstag beginnt, und auf Quartalsergebnisse aus Asien, denen schon zahlreiche Gewinnwarnungen vorausgegangen waren. Bei den Einzelwerten standen Autokonzerne im Fokus. So verzeichneten Nissan Motor und Suzuki Motor im September einen deutlichen Absatzrückgang in China, weil chinesische Kunden japanische Automarken wegen des Streits um eine unbewohnte Inselgruppe boykottierten. An der Börse verloren die Aktien der beiden Unternehmen 1,9 beziehungsweise 2,1 Prozent an Wert. Die Papiere von Mizuho Financial Group verloren 2,3 Prozent, nachdem das Bankhaus am Freitag für das abgelaufene Geschäftsquartal eine milliardenschwere Abschreibung angekündigt hatte. Am Montag hatte die japanische Börse geschlossen.

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