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Sonova-Aktien verlieren nach Rücktritten in Konzernleitung an Wert

Der Aktienkurs des Hörgeräteherstellers Sonova ist am Mittwochmorgen nach den Rücktritten an der Firmenspitze erneut eingebrochen.

Bei Handelsbeginn notierten die Sonova-Aktien 9,1 Prozent unter dem Kurs des Vorabends. In den ersten Handelsminuten zog der Aktienkurs wieder leicht an. Um 9.45 Uhr war eine Sonova-Aktie 86,85 Fr. wert, was einem Minus von 6,9 Prozent entsprach. Der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) lag derweil 0,7 Prozent höher als am Montag. Bereits nachdem Sonova ihre Gewinnwarnung ausgegeben hatte und darauf der Verdacht auf Insiderhandel mit Aktien und Optionen aufgekommen war, war der Börsenwert der Sonova in den Keller gerasselt. Bis am Montagabend hatten die Sonova-Papiere knapp 20 Prozent an Wert eingebüsst. In ersten Analystenkommentaren werden die Rücktritte unterschiedlich bewertet. Einerseits werden die Demissionen als notwendig angesehen, um die Reputation des Unternehmens wieder herzustellen. Anderseits sorgen sich gewisse Analysten um die weitere Unternehmensentwicklung ohne das bisherige Management. Eine Analystin der Zürcher Kantonalbank (ZKB) bemängelt, dass mit Chapero, Walker und Rihs ausgerechnet die drei zentralen Schlüsselpersonen gingen. «Gut wäre es, wenn sie zur Unterstützung weiter zur Verfügung stünden», hiess es in ihrem Kommentar. Der radikale Managementwechsel dürfte kurzfristig für das Fortkommen des Unternehmens negativ sein, für das Wiedergewinnen des Investorenvertrauens aber positiv, lautet das Fazit der ZKB-Expertin.

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