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Sonova mit rückläufigem Umsatz und bestätigter Standortschliessung

Der Hörgerätehersteller Sonova hat im ersten Halbjahr 2011 um 8,2 Prozent weniger Umsatz erzielt.

Gleichzeitig bestätigte der Konzern am Mittwoch die Schliessung des Standorts im waadtländischen Lonay. 26 Angestellte sind davon betroffen. Bereits Ende September hatte das Unternehmen die Prüfung der Standortschliessung angekündigt, nun ist sie Tatsache. Die 26 Mitarbeitenden hatten in Lonay Forschung im Bereich Hörimplantate betrieben, ein Segment, das mit 39 Millionen Fr. Halbjahresumsatz nicht zum Sonova-Kerngeschäft gehört. Dieses setzt sich nämlich aus dem Segment Hörgeräte zusammen, das einen Anteil von 724 Millionen Fr. am Gesamthalbjahresumsatz von 763 Millionen Fr. hatte. «Dies war ein schwieriger, aber notwendiger Schritt, um unser Kerngeschäft zu stärken», wird denn auch Sonova-Interims-Chef Alexander Zschokke im Communiqué vom Mittwoch zitiert. Das Unternehmen werde den betroffenen Mitarbeitenden aber im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Seite stehen, erklärte er dazu. Der Umsatz von 763 Millionen Fr. im ersten Halbjahr 2011 entspricht einem Rückgang von 8,2 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode, als das Unternehmen einen Rekordumsatz gefeiert hatte. Ausserdem sei wie erwartet ein bedeutender negativer Währungseffekt in Höhe von 16,9 Prozent zu verzeichnen gewesen, wofür insbesondere die Schwäche von Dollar und Euro gegenüber dem Franken verantwortlich sei, teilte Sonova mit.

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