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SNB schreibt gigantischen Gewinn

Die SNB erwartet für das Jahr 2017 einen Gewinn von 54 Milliarden Franken. Das ist neuer Rekord.

SNB-Chef Thomas Jordan erwartet fürs Jahr 2017 einen Rekordgewinn von 54 Milliarden Franken.
SNB-Chef Thomas Jordan erwartet fürs Jahr 2017 einen Rekordgewinn von 54 Milliarden Franken.
Keystone
Mit dem rekordhohen Gewinn für das letzte Geschäftsjahr übertrifft die Nationalbank ihr bisher höchstes Ergebnis von 2014 von 38,3 Milliarden Franken deutlich.
Mit dem rekordhohen Gewinn für das letzte Geschäftsjahr übertrifft die Nationalbank ihr bisher höchstes Ergebnis von 2014 von 38,3 Milliarden Franken deutlich.
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Die Nationalbank hat auf den Fremdwährungspositionen einen Gewinn von 49 Milliarden Franken und auf den Frankenpositionen einen von 2 Milliarden Franken erzielt.
Die Nationalbank hat auf den Fremdwährungspositionen einen Gewinn von 49 Milliarden Franken und auf den Frankenpositionen einen von 2 Milliarden Franken erzielt.
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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erzielt nach ersten Berechnungen für das Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von 54 Milliarden Franken. Bund und Kantone erhalten damit eine Ausschüttung von 2 Milliarden Franken.

Mit dem rekordhohen Gewinn für das letzte Geschäftsjahr übertrifft die Nationalbank ihr bisher höchstes Ergebnis von 2014 von 38,3 Milliarden Franken deutlich.

Gründe für Rekord

Das Rekordergebnis kam gemäss Mitteilung der SNB vom Dienstag dank Überschüssen in drei Bereichen zustande. So hat die Nationalbank auf den Fremdwährungspositionen einen Gewinn von 49 Milliarden Franken und auf den Frankenpositionen von 2 Milliarden Franken erzielt. Zudem sorgte beim Goldbestand der SNB der steigende Goldpreis für einen Bewertungsgewinn von 3 Milliarden Franken.

Dass die SNB für das Jahr einen Gewinn verbuchen kann, zeichnete sich ab. Bereits in den ersten drei Quartalen wies sie einen Gewinn von 33,7 Milliarden Franken aus.

Zusatzausschüttung

Mit dem Rekordgewinn erhalten Bund und Kantone auch die maximal mögliche Ausschüttung von 2 Milliarden Franken. Dies entspricht der Gewinnausschüttungsvereinbarung, die seit dem Geschäftsjahr 2016 gilt. Diese sieht vor, dass Bund und Kantone bis 2020 maximal 2 Milliarden Franken pro Jahr erhalten. Für das Geschäftsjahr 2016 betrug die Ausschüttung 1,5 Milliarden Franken. Ein Drittel der Ausschüttung geht jeweils an den Bund, zwei Drittel an die Kantone.

Die ebenfalls noch oben begrenzte Dividende bleibt für das vergangene Geschäftsjahr bei 15 Franken pro Aktie.

(SDA)

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