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SMI erholt sich vom schwachen Wochenstart

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch klar fester geschlossen.

Der Leitindex SMI war zunächst verhalten und mit etwas tieferen Notierungen gestartet. Er drehte jedoch wenig später ins Plus und baute die Kursgewinne bis Handelsende deutlich aus. Allen voran legten Banken und Zykliker stark zu. Bis Börsenschluss stieg der SMI um 0,91 Prozent auf 6102,54 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) notierte um 1,21 Prozent höher auf 929,33 Stellen, der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,90 Prozent auf 5567,04 Zähler. Als Tagessieger bei den Blue Chips gingen die Titel von Julius Bär ( 4,0 Prozent) aus dem Handel. Marktbeobachter sehen den Steuerstreit mit den USA dem Ende zugehen. Von der guten Stimmung im Bankensektor profitierten auch UBS ( 1,6 Prozent) und Credit Suisse ( 1,2 Prozent). Im Zuge der technischen Gegenbewegung konnte auch eine Reihe von konjunkturabhängigen Titeln stark zulegen. Kühne Nagel hatten seit der Zahlenpublikation vom Montag deutlich an Wert eingebüsst und verteuerten sich am Mittwoch um 3,4 Prozent. Konkurrent Panalpina (Aktie: 1,3 Prozent) veröffentlichte den Geschäftsabschluss. Während die Ergebnisse des Logistikers am Markt mit einer leisen Enttäuschung aufgenommen wurden, freuten sich die Anleger auf eine unerwartet hohe Ausschüttung. Weiter kletterten Transocean um 3,7 Prozent in die Höhe, bei Holcim resultierte ein Plus von 2,9 Prozent. Die Geberit-Titel avancierten um 2,8 Prozent. Der Sanitärtechnikkonzern wird am Donnerstag die Geschäftszahlen vorlegen. Die Aktien der Swatch Group und jene von Richemont stiegen am Tag vor der Eröffnung der Uhrenmesse Baselworld um je 1,9 Prozent. Auf der Verliereseite Auf der Gegenseite fielen die Sonova-Aktien mit einem Verlust von 2,4 Prozent ab. Weitere Verlierer waren Bâloise, Swiss Re oder Actelion (je -0,4 Prozent). Die Index-Schwergewichte tendierten uneinheitlich. Novartis verloren leicht 0,1 Prozent, Roche und Nestlé stiegen dagegen um 1,3 Prozent respektive 0,5 Prozent. Im breiten Markt sind Schmolz Bickenbach nach Zahlen an der Börse mit -9,2 Prozent unter die Räder gekommen. Der Stahlhersteller hat das Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 verbessert und einen höheren Umsatz verzeichnet. Allerdings verfehlte das Unternehmen mit den Gewinnzahlen die Marktvorgaben klar.

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