Silicon Island will nicht untergehen

80 Prozent aller Laptops werden in Taiwan hergestellt und dennoch hat die IT-Insel kaum Markennamen vorzuweisen. Die einstigen Pioniere suchen nun dringend neue Geschäftsmodelle.

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Wenn Jonney Shih neue Smartphones vorstellt, schlüpft der 64-jährige Chef von Asus in die Rolle eines taiwanischen Steve Jobs. «Isn’t it incredible?», ruft er jedes Mal. «Ist es nicht unglaublich? Und besser als Apple.» Auf der Wand hinter ihm leuchten diverse Daten auf, die belegen, dass Asus-Smartphones und -Laptops leistungsfähiger sind als jene von Apple; dazu dünner, leichter, schneller. Und billiger.

Asus ist der viertgrösste Laptophersteller, knapp vor Apple. Und hinkt doch weit dem grossen Vorbild hinterher. Apple ist ein Lebensgefühl, Asus eine Computermarke. Shih ist kein Steve Jobs, seine Lockerheit wirkt einstudiert. Eigentlich sei er scheu, sagen Leute, die ihn kennen. Mit seiner Verkaufsshow bei den grossen Computermessen folgt er dem derzeit aktuellen Credo Taiwans: Seine Elektronikindustrie müsse Marken schaffen. Das ist Shih gelungen – und ausser ihm aus Taiwan nur Acer und HTC.

Taiwan, die subtropische Insel mit 23 Millionen Einwohnern vor Chinas Küste, die von Peking als abtrünnige Provinz behandelt wird, ist das wichtigste Glied der internationalen Herstellungsketten der Elektronikindustrie. Fünf taiwanische Firmen stellen 80 Prozent aller Laptops her. Von den Fliessbändern von Quanta Computer gleiten Geräte von Apple, Dell, Hewlett-Packard, Lenovo, Sharp, Sony und Toshiba: 2015 waren es 49,1 Millionen Geräte – und auf keinem einzigen stand Quanta. Foxconn, der grösste Elektronik-Auftragshersteller der Welt, wegen seiner Arbeitsbedingungen wiederholt in die Kritik geraten, stellt Tablets und Smartphones fast aller Marken her, allen voran Apples iPhone. Aber eine Marke ist auch Foxconn nicht.

5: So viele taiwanische Firmen stellen 80 Prozent aller Laptops her. Von Apple über Lenovo bis zu Sony. 2015 waren das insgesamt 49,1 Millionen Geräte.

Bis zur Jahrtausendwende produzierte Quanta in Taiwan. Dafür holte die Firma, wie auch die ­anderen vier grossen Laptophersteller, Gastarbeiterinnen von den Philippinen auf die Insel. Seither haben die fünf ihre Werke zu den billigen Arbeitskräften verschoben, erst nach China, dann auch nach Vietnam, Indonesien und Thailand. Aus «Made in Taiwan» ist «Made by Taiwan» geworden.

Trotz der Bemühungen, Marken zu schaffen, wird die Branche auf Taiwan bis heute von Auftragsherstellern dominiert, sogenannten OEM, ­Original Equipment Manufacturers. Anders als Quanta oder Foxconn sind die meisten von ihnen Kleinunternehmen, die sich auf Einzelteile spezialisiert haben: Tastaturen, Mäuse, Gehäuse, Ventilatoren, Kabel, Stecker, Batterien – oder sogar nur die Plastikverkleidung von Batterien.

Aber ihre Geschäfte stocken. Südkorea, das ebenfalls via OEM zur IT-Macht aufgestiegen ist, hinkte noch vor wenigen Jahren technologisch hinter Taiwan her. Heute ist Samsung eine Weltmarke, LG hat sich auch zu den Grossen hochgeschwungen. Selbst Hersteller aus China, bis vor wenigen Jahren bloss ein Werkplatz, setzen sich als Marken durch. Hinter Huawei und Lenovo drängelt Xiaomi auf den internationalen Markt; ein erst 2010 gegründetes Start-up, aber mit weltweit 70 Millionen verkauften Smartphones 2015 bereits die Nummer fünf.

Einmal USA und zurück

Das beunruhigt Taiwan. Silicon Island, wie die Insel gelegentlich genannt wird, hatte sich in seiner Rolle als OEM-Standort für das kalifornische Silicon Valley bequem eingerichtet. Jetzt fürchten viele, es verpasse wie Japan die Zukunft. Der Notebook-Absatz geht zurück, selbst mit Tablets und Smartphones verdienen die Hersteller kaum noch Geld. Und immer mehr OEM-Auftraggeber gehen direkt nach China.

1987: In diesem Jahr hob Taiwan nach fast vier Jahrzehnten das Kriegsrecht auf. Ein politisches Tauwetter setzte ein und ermöglichte der Insel so den Aufstieg zur IT-Grossmacht.

Taiwan ist zufällig, mit viel Glück und ungewollt günstigem Timing zur Silicon-Insel geworden. Bis 1987 war es eine Militärdiktatur der nationalchinesischen Kuomintang-Partei, die nach ihrer Niederlage im Bürgerkrieg gegen die Kommunisten 1949 mit zwei Millionen Gefolgsleuten auf die Insel geflohen war. Um sie der Repression zu entziehen, schickten wohlhabende Eltern ihre Kinder zum Studium in die USA, oft schon in die Mittelschule. Dort sollten sie Ingenieure oder Ärzte werden, nur nichts Politisches. Viele blieben in Amerika und machten Karriere. Bis sie in der Krise der frühen 80er-Jahre ihre Stellen verloren. Derweil hob ­Taiwan 1987 nach 38 Jahren das Kriegsrecht auf, ein politisches Tauwetter setzte ein, und der Lebensstandard stieg. Eine Rückkehr nach Taiwan wurde plötzlich denkbar.

Die Insel diente schon seit den 60er-Jahren als Billiglohn-Standort. Firmen aus Japan liessen hier T-Shirts nähen und Radios zusammenstecken, Taiwan wurde zum Schuhmacher der Welt, auch für Adidas und Puma; heute produziert es zwei Drittel aller Velos. Doch mit Chinas Öffnung verlor es als Standort an Attraktivität, zumal seine Löhne stiegen und die Umweltauflagen strenger wurden. 1985 schuf die Regierung ein Forschungsinstitut, das neue Wirtschaftszweige erschliessen sollte, das ITRI. Als Leiter holte sie Morris Chang, den Ex-Chef der Halbleiterabteilung von Texas Instruments, damals der Branchenführer.

Doch der Exilchinese Chang, der zuvor nie in Taiwan gewesen war, schmiss seinen Job schon nach zwei Jahren hin. Stattdessen begann er – mit Geld vom taiwanischen Staat und von Philips – Taiwan Semiconductor (TSMC) aufzubauen; die Firma, die zum Kern von Taiwans Elektronikindustrie werden sollte. Mit ihr hat Chang die Wirtschaft der Insel revolutioniert. Und damit auch Taiwan. Die Elektronikindustrie der ganzen Welt hätte sich ohne ihn nicht so rasant entwickelt. Heute ist TSMC weltweit der zweitgrösste Halbleiterhersteller; und mit einer Börsenkapitalisierung von 130 Milliarden Franken die wertvollste und angesehenste Firma Taiwans.

350 Millionen: Zu diesem Schnäppchenpreis erstand die taiwanische Foxconn Nokias Mobilsparte. Microsoft hatte dafür vor drei Jahren noch über 7 Milliarden Dollar bezahlt.

Für unabhängige Konstruktionsbüros, die Halbleiter entwickeln wollten, gab es damals kaum Möglichkeiten, diese giessen zu lassen. Darin erkannte Chang seine Chance. TSMC sollte kein integrierter Halbleiterhersteller werden wie Texas Instruments oder Toshiba, sondern eine reine Giesserei, die sich Konstrukteuren als Partner anbot. Nur existierten damals weltweit bloss etwa 20 solche Konstruktionsbüros. «Ich schuf eine Lösung für ein Problem, das es noch gar nicht gab», sagt Chang lachend. Bald schossen solche Büros als Start-ups aus dem Boden. Man nennt sie «fabless»: ohne Fabrik.

Sie sind zum Motor des Fortschritts in der IT geworden. Zu TSMCs frühesten Kunden gehörten (und gehören) Nvidia, die Erfinder des Grafikchips, und Qualcomm, dessen Chip das Herzstück der meisten Smartphones ist. Damals winzige Start-ups, sind beide längst Weltkonzerne, aber noch ­immer «fabless». Heute treiben junge chinesische «Fabless»-Firmen das Wachstum von TSMC an, so der inzwischen 85-jährige Chang kürzlich. Damit schliesst China zum Silicon Valley auf. Aber TSMC hat sich seine Schlüsselrolle bewahrt.

Um das erste Werk von TSMC in Hsinchu, einer alten Universitäts- und Kulturstadt 100 Kilometer südlich von Taipeh, siedelten sich bald Dutzende neu gegründete kleine Auftragshersteller (OEM) an, die technologische Nischen fanden: vom Laptop-Gehäuse übers Modem bis zum optischen Stecker spezialisierte sich jeder Betrieb auf ein anderes ­Element. Die meisten Gründer waren Rückkehrer aus den USA. Mit seinem Geniestreich hat Pionier Morris Chang die globale Arbeitsteilung der IT-Branche angeschoben. In Silicon Valley wurden die Geräte entwickelt, auf Taiwan gebaut.

Einen ersten IT-Boom erlebte Taiwan Anfang der 90er mit Halbleitern und Hauptplatinen für ­Computer, den zweiten ab 1998 mit dem Internet, ab etwa 2005 trieben mobile Geräte und Com­puterspiele, also Grafikchips, die Branche an. ­Seither jedoch schwächelt das Wachstum.

Gemütliches Taiwan

«Auftragshersteller kann jeder», sagt ein Manager eines grossen Auftragsherstellers, der nicht autorisiert ist, mit der Presse zu sprechen. «Das ist bequem, das ­Risiko gering.» Aber die OEM-Produktion verlagerte sich immer mehr nach China und weiter nach Südostasien. Auch TSMC, das Kronjuwel, betreibt längst Werke in China. Doch spezialisierte Klein­firmen können keine Marken kreieren, selbst wenn das die Doktrin ist und ihre Geschäfte schlecht laufen. Sie können bloss, was viele tun, sich vom OEM zum ODM, «Original Design Manufacturer», mausern, mithin für ihre Markenkunden auch Kons­truktionsaufgaben übernehmen. ODM halten eigene Patente. Als ODM hat Jonney Shihs Asus für Google Nexus-Tablets konstruiert. Viele taiwanische Firmen bieten sich heute wie das Speicher­medien-Unternehmen Ssi-Computer explizit als «OEM/ODM-Partner» an. Dennoch würden die ­Margen, so ein Ssi-Manager, immer enger, die Mindeststückzahlen kleiner. Taiwan hatte es sich zu lange gemütlich gemacht.

Neben Changs TSMC ist Foxconn der zweite Riese der Elektronikindustrie Taiwans. Und wie TSMC das Werk eines einzigen Mannes, Terry Gou. Der heute 66-jährige Polizistensohn begann 1974 mit der Herstellung von Plastikteilen für japanische Fernseher. Heute beschäftigt er 1,3 Millionen ­Angestellte in Taiwan, China und neun weiteren Ländern, in einem einzigen Werk im südchinesischen Shenzhen allein 300'000 Leute. Dabei setzt er dort für simple repetitive Aufgaben immer mehr auf Industrieroboter.

Anders als viele kleine Betriebe, die der Entwicklung hinterherhecheln und die Konkurrenz aus China fürchten, treibt die Foxconn Technology Group die OEM/ODM-Entwicklung voran. Für die «Vision einer smarten Fabrikation» habe es ein preisgekröntes Geschäftsmodell entwickelt, so das Unternehmen in einer schriftlichen Antwort.

Das heisst: Der Kunde, Apple zum Beispiel, kommt mit einem detaillierten Konzept für ein neues Gerät, Foxconn realisiert es. Dazu baue der Konzern sein «Ökosystem des Internets der Dinge» aus. Viel konkreter wird der öffentlichkeitsscheue Riese nicht. Wie weit Foxconn sich vom OEM-Modell entfernt hat, nach dem ein Auftraggeber den Wettbewerb spielen lässt und jedes Mal den günstigsten Hersteller für eine spezifische Produktion sucht, verrät auch Foxconns Plan, in der westchinesischen Provinz Guizhou ein Werk ausschliesslich für Smartphones von Huawei zu bauen. Damit bindet Foxconn Chinas Smartphone-Primus auf viele Jahre an sich.

Mit Nokia, bis 2012 der globale Branchenführer, gehen die Taiwaner noch weiter. Im Mai haben sie in Helsinki HMD global gegründet, um die einst populärste Handymarke wiederzubeleben. Nokia ist finanziell an der neuen Firma nicht beteiligt, ­gewährt ihr aber exklusive Lizenzen und übernimmt die Forschung und Entwicklung. Noch dieses Jahr wird HMD, also eigentlich Foxconn, Nokia-Handys, -Smartphones und -Tablets auf den Markt bringen. Auch Marketing und Vertrieb liegen in den Händen der Taiwaner. Dafür haben sie Microsoft die Überreste von Nokias Mobilsparte für den Schnäppchenpreis von 350 Millionen Dollar abgekauft. Microsoft hatte dafür vor drei Jahren 7,2 Milliarden Dollar bezahlt.

Zenbo macht den Fernseher an

Taiwans IT-Industrie positioniert sich neu. Auf der Computex im Juni in Taipeh, Asiens grösster IT-Messe, redeten alle vom Internet der Dinge, das bis 2025 ein Marktvolumen von 1 bis 4 Billionen Franken erreiche, von virtueller Realität, künstlicher Intelligenz und selbstfahrenden Autos. Diese Anwendungen sollen die wachsende Rechen- und Grafikkapazität neuer Chips ausnützen. Aber intelligente Dienstleistungen wie i-Landwirtschaft, i-Gesundheitswesen sind vorerst vor allem Schlagworte. «Die neue Anwendung, die alle haben müssen», wie der Kühlschrank, die Waschmaschine, der Fern­seher oder das Smartphone, «ist noch nicht ge­funden», so Leopold Beer in einem Vortrag auf der Messe.

Der Asien-Chef von Bosch Sensotec sieht viele Neuheiten, die «nice to have» seien, «aber keine, die man haben muss». Das ist Zenbo auch nicht, ein Heimroboter von Asus, den Jonney Shih natürlich als «incredible» vorstellte. Der putzige Kerl für 550 Franken erkennt Gesichter und Stimmen, macht Fotos und verschickt sie, knipst das Licht aus oder den Fernseher an. Auf Zuruf kommt er angerollt und schlägt Menüs vor. Aber muss man das haben? Zenbo zeigt eher die Grenzen der Robotertechnik auf als ihre Kapazitäten.

Erstmals führte die Computex auch eine Start-up-Messe durch, die Innovex. Auf ihren Seminarien wurde betont, Grosskonzerne seien kaum noch zur Innovation fähig. Skype, heute eine App von ­Microsoft, Siri, die Sprachsteuerung von Apple, Youtube und Google Maps sind alle als Start-ups entstanden und wurden anschliessend von den Grossen aufgekauft.

In der Garage fing alles an

Im Zentrum von Taipeh, im Hinterhaus des Chia-Hsin-Zement-Hauptquartiers, hat sich die Garage+ eingerichtet, Taiwans erster Start-up-Inkubator. Im Eingang soll ein lebensgrosses hyperrealistisches Bild einer Garage, in der ein baufälliger Fiat Cinquecento repariert wird, daran erinnern, dass in Kalifornien Weltkonzerne in Garagen begannen, Hewlett-Packard zum Beispiel. Eigentlich existiert die Garage+, die Start-ups mit Einzelbetreuung und Seminarien coacht und ihnen Kontakte zu Investoren und Herstellern vermittelt, schon seit 2008.

Die ersten sechs Jahre allerdings bloss virtuell, als Website und Forum, wie Manager Jason Lu erzählt. Gesponsert von fast allen grossen IT-Firmen Taiwans, die die Notwendigkeit von Start-ups für sich erkannt haben, konnte sie ihre Räume 2014 beziehen, welche der Zementkonzern ihr kostenlos zur Verfügung stellt. Wie in einem Universitätsinstitut beugen sich junge Leute in Gruppen über Laptops, sie können sich sechs bis zwölf Monate fast umsonst hier einmieten.

Auf einem Sofa sitzt Fred Chak an seinem ­Macbook. Blocks Wearables, die Firma, die der 36-jährige Hongkonger mitgegründet hat, ist über das Garagenstadium bereits hinaus. Sie wird diesen Sommer die erste modulare Smartwatch auf den Markt bringen. «Vor zwei Jahren machten wir eine Umfrage, was die Leute von einer Smartwatch ­erwarteten», erzählt er. Nur drei Prozent der 3000 Antworten waren deckungsgleich. «Alle ­andern kombinierten unterschiedliche Applikationen.» Aber alles könne man nicht in eine Uhr ­packen. «Daraus zogen wir den Schluss, eine ­modulare Uhr zu konstruieren. Jeder soll sich seine eigene Smartwatch zusammensetzen. Und man muss nicht jedes Jahr eine neue Uhr kaufen, bloss weil es neue Anwendungen gibt», so Chak.

Morris Chang hat mit seiner Idee, für «Fabless»-Konstrukteure Chips zu giessen, die IT-Industrie ­revolutioniert, Foxconn erfindet eine neue Arbeitsteilung zwischen Marke, Design und Herstellung. Und der junge Fred Chak will dem Nutzer die individuelle Anpassung seiner smarten Uhr in die Hand geben. An der Computex stellte er sein Konzept einem Fachpublikum mit salopper, zuweilen fast ironisch zur Schau getragener Überzeugung vor. Blocks soll eine grosse Marke werden.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.08.2016, 23:14 Uhr

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So viele taiwanische Firmen stellen 80 Prozent aller Laptops her. Von Apple über Lenovo bis zu Sony. 2015 waren das insgesamt 49,1 Millionen Geräte.

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350 Millionen

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