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Siemens-Chef Löscher kündigt Totalausstieg aus dem Atomgeschäft an

Hamburg Der deutsche Technologiekonzern Siemens lässt das Atomgeschäft fallen.

«Das Kapitel ist für uns abgeschlossen», sagte Siemens-Chef Peter Löscher dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» laut einer Vorausmeldung vom Sonntag. Die Entscheidung sei die «Antwort» seines Unternehmens «auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie», sagte der aus Kärnten stammende Manager mit Blick auf die Atomkatastrophe von Fukushima. Somit wird es nicht mehr zum geplanten Atom- Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Rosatom-Konzern kommen, sagte Löscher. Man wolle «auf anderen Feldern» mit den Partnern zusammenarbeiten. Einen gänzlichen Lieferstopp für AKW-Projekte wird es nicht geben. So werde Siemens weiterhin Komponenten wie Dampfturbinen liefern, die auch bei konventionellen Kraftwerken zum Einsatz kommen. Die geplante Energiewende in Deutschland bezeichnete Löscher als «Jahrhundertprojekt». Das Ziel, den Ökostrom-Anteil bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent zu erhöhen, hält er für erreichbar.

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