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Siemens erhält ersten Auftrag für Windanlagen aus Afrika

Düsseldorf Siemens hat im Geschäft mit Windkraftanlagen den Markteintritt in Afrika geschafft.

Der Technologiekonzern werde 44 Anlagen für zwei Windparks in Marokko liefern, teilten die Deutschen am Montag mit. Die Turbinen mit einer Leistung von insgesamt 100 Megawatt (MW) sollen 2013 im Norden und Südosten des Landes ans Netz gehen. Auftraggeber ist die Nareva Holding, die zu der von der marokkanischen Königsfamilie kontrollierten ONA-Gruppe gehört. Zum Auftragsvolumen machte Siemens keine Angaben. Windenergieanlagen sind wie auch Solartechnik Teil des Siemens- Umweltportfolios, mit dem der Konzern im Geschäftsjahr 2010/11 rund 30 Milliarden Euro umsetzte. Preisverfall und Projektverzögerungen hatten dem Konzern in der Sparte allerdings einen Verlust von 48 Millionen Euro eingebrockt. Neben Windenergie setzt Marokko auch auf Solarenergie. Ein solarthermische Kraftwerk mit einer Leistung von 500 MW soll in Ouarzazate am Fusse des Hohen Atlas entstehen. Bis 2020 soll nach Angaben des deutschen Umweltministeriums der Anteil der Erneuerbaren Energien an der marokkanischen Stromversorgung auf 28 Prozent steigen.

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