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Siegfried verkauft Rechte für Pulver-Inhalator an Sanofi-Aventis

Der Arzneimittelhersteller Siegfried gibt ein Projekt für einen Inhalator für Asthmakranke sowie dazugehörige Medikamente an den französischen Pharmariesen Sanofi-Aventis ab.

Werden die Produkte im Markt eingeführt, steht Siegfried eine Umsatzbeteiligung zu. Mit der per 1. Oktober abgewickelten Transaktion wechseln auch rund 50 Mitarbeiter an den deutschen Standorten München und Höchstädt von Siegfried zu Sanofi-Aventis. Siegfried habe vor drei Jahren die Rechte am Trockenpulverinhalator «PulmoJet» erworben und das Gerät seither weiter entwickelt, heisst es im Communiqué des Zofinger Unternehmens vom Freitag. Derzeit seien zwei Arzneimittel auf Basis der Technologie «in der Pipeline». Die klinischen Tests, die nötig sind für die Markteinführung, soll nun Sanofi-Aventis finanzieren und durchführen. Über den Kaufpreis machen die Unternehmen keine Angaben. Er beinhalte aber eine einmalige Zahlung sowie eine Umsatzbeteiligung zu Gunsten von Siegfried, sobald das Gerät im Markt steht. Bei Sanofi-Aventis wird der Inhalator Teil der Generika-Plattform Zentiva. Der Kauf versetze Zentiva in eine starke Position für Medikamente, die auf der Inhalationstechnologie basierten, lässt sich Zentiva-Chef Rolf Koremans im Communiqué zitieren.

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