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SGKB-Tochter Hyposwiss droht Zivilklage in Milliardenhöhe Nickel-Fall beschäftigt auch Finanzmarktaufsicht

Der Hyposwiss, einer Tochter der St. Galler Kantonalbank (SGKB), droht laut dem Wirtschaftsmagazin «Eco» des Schweizer Fernsehens eine Zivilklage in Milliardenhöhe eines russischen Geschäftsmanns.

Das entbehre jeder rechtlicher Grundlage, heisst es bei der SGKB. Der Russe Oleg Deripaska erwäge eine Zivilklage, sofern er mit einer Strafanzeige wegen Geldwäscherei nicht ans Ziel komme, heisst es in einer Ankündigung auf das Wirtschaftsmagazin, das am Montagabend ausgestrahlt wird. Die Bundesanwaltschaft hatte die in der Strafanzeige gemachten Vorwürfe als nicht begründet beurteilt. Laut «Eco» hat Oleg Deripaska die Strafanzeige in der Zwischenzeit ans Bundesstrafgericht weiterzogen. Auch die Finanzmarktaufsicht FINMA beschäftigt sich mit dem Fall. Dort ist die Sache hängig, wie Thomas Riklin, stellvertretender SGKB- Sprecher, am Montag auf Anfrage sagte. Hintergrund des Rechtsstreits ist ein Machtkampf zwischen zwei russischen Oligarchen um Norilisk Nickel, den grössten Nickel- Produzenten der Welt. Bei einem unlauteren Aktiengeschäft soll Oleg Deripaska über eine Milliarde Franken verloren haben. In diese Geschäfte soll auch der Zürcher Anwalt Hans Bodmer involviert gewesen sein, der später in den Hyposwiss-Verwaltungsrat gewählt wurde. Hans Bodmer ist vor wenigen Wochen aus dem Verwaltungsrat der Bank zurückgetreten. Die SGKB hat laut Riklin am Montag via «Eco» von einer möglichen Zivilklage erfahren.

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