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Schweizer Wirtschaft droht laut IWF Sogwirkung der Euro-Krise

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in seinem Länderbericht die Schweizer Wirtschaft bedroht durch die Krise in der Euro-Zone.

Bei einer Zuspitzung der Euro-Krise könnte die Schweiz in eine mögliche Rezession geraten. Der Schweizer Franken sei leicht überbewertet, hiess es weiter in dem am Dienstag veröffentlichten IWF-Jahresbericht zur Schweiz. Die Schlussfolgerungen des Berichts decken sich weitgehend mit den Aussagen, welche eine IWF-Delegation am 20. März vor den Medien in Bern gemacht hatte. Bereits damals hatte der IWF zur Geldpolitik der Nationalbank angemerkt, es gelte nun einen «sanften Ausstieg» aus dem im September eingeführten Euro-Mindeststkurs zu finden. Die Massnahme des Mindestkurses sei eine «angemessene Reaktion» gewesen, heisst es nun auch im Jahresbericht. Der IWF findet es wünschenswert, dass die Schweiz wieder zu einem voll vom Markt bestimmten Kurs zurückkehre. Dies sollte geschehen, wenn sich die Inflation wieder auf einem normalen Niveau befinde und die Wirtschaft wieder wachse, geht aus dem Länderbericht weiter hervor. Der IWF sieht für die zweite Jahreshälfte ein bescheidenes Wirtschaftswachstum. Für 2012 geht der Währungsfonds von 0,8% und für 2013 von 1,7% Wachstum aus. Bei ihrem Besuch im März hatte die IWF-Delegation die Schweiz vor einer Immobilienblase gewarnt und die Schweizer Banken aufgefordert, ihr Eigenkapital rasch aufzustocken.

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