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Schweizer Uhrenbranche kämpft täglich gegen Fälschungen

Der Widerstand des Industriezweiges lohnt sich: Pro Jahr werden rund eine Million Plagiate konfisziert.

Kriminelle Handlungen: Der Zoll in Chiasso hat gefälschte Uhren beschlagnahmt. (Keystone/Karl Mathis/Archiv)
Kriminelle Handlungen: Der Zoll in Chiasso hat gefälschte Uhren beschlagnahmt. (Keystone/Karl Mathis/Archiv)

Der Feldzug gegen Fälschungen hat bei der Schweizer Uhrenindustrie weiter hohe Priorität. «Das ist ein permanenter Kampf», sagte Jean-Daniel Pasche, Präsident des Schweizerischen Uhrenverbandes (FH), in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

«Wir müssen überall dort handeln, wo es Touristen gibt.» Der tägliche Kampf lohne sich. Pro Jahr würden rund eine Million gefälschte Uhren aus dem Verkehr gezogen. Um Wirkung zu erzielen, bilde die Branche vor Ort Behördenvertreter aus, die für die Überwachung des Warenhandels zuständig seien.

Hotspot Saudiarabien

Im laufenden Jahr hätten Aus- und Weiterbildungen unter anderem in Amsterdam, Neapel, Panama, Boston, auf den Kanarischen Inseln und in Lissabon stattgefunden. Saudiarabien gelte es im Blick zu haben, entwickle sich doch auch dort ein Hotspot für gefälschte Uhren.

Die FH ist auch im Internet aktiv. Nicht weniger als 1,2 Millionen Anzeigen konnten im laufenden Jahr gestoppt werden, sowohl auf den virtuellen Verkaufsplattformen als auch auf Social Media. Es gelte, den Kampf auf internationaler Basis zu führen, um die Glaubwürdigkeit des Labels «Swiss Made» zu garantieren.

SDA/fal

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